Bayern gegen Dortmund: Die Teams im Vergleich

Der Klassiker

Der Klassiker elektrisiert die Fußballfans in Deutschland. Am Samstag (18.30 Uhr, live auf Sky) erwartet der FC Bayern den größten nationalen Widersacher Borussia Dortmund. Obwohl die Münchner wieder punktemäßig enteilt sind, zieht das Duell alle Blicke auf sich. Vor dem Bundesliga-Gipfel in der Allianz Arena vergleichen wir die beiden Kontrahenten.

DORTMUND

, 07.04.2017, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bayern gegen Dortmund: Die Teams im Vergleich

Das Hinspiel in Dortmund endete 1:0 für den BVB, und auch beim Rückspiel in München könnte es wieder ähnlich eng zugehen wie hier im Zweikampf zwischen Franck Ribéry (l.) und Marc Bartra.

Ausgangslage:

Irgendwann kurz nach Ostern werden Carlo Ancelottis Bayern Meister – daran ändert auch das 0:1 vom Dienstag in Hoffenheim nichts. Zwei Bundesliga-Niederlagen in Serie möchte der Rekordmeister unbedingt vermeiden, auch wenn intern der Fokus auf dem Champions-League-Duell mit Titelverteidiger Real Madrid am Mittwoch liegen dürfte.

Der BVB von Trainer Thomas Tuchel darf sich im Kampf um die direkte Qualifikation für die Königsklasse keine Blöße geben und kann es sich daher auch nicht leisten, zu sehr in Richtung Monaco zu blicken. Platz drei ist das Minimalziel, dort thront derzeit die erstaunlich stabil spielende TSG Hoffenheim. 

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Form:

In Hoffenheim verloren die Bayern erstmals nach 15 Liga-Spielen wieder. Zweifel wird das nicht wecken, die Dominanz des Rekordmeisters um den früheren Dortmunder Mats Hummels in der Bundesliga ist erdrückend.

Aufwand und Ertrag stimmen beim BVB sehr oft nicht überein. Die Mannschaft lässt viel zu viele Chancen liegen und eigentlich unterlegene Gegner damit unnötig im Spiel. Mit ihrer Power-Offensive ist die Borussia aber immer in der Lage, Torchancen zu kreieren. Die BVB-Abwehr um Marc Bartra erweist sich nicht immer als sattelfest.

Stärken & Schwächen:

Thiago ist in dieser Saison der Dreh- und Angelpunkt im Bayern-Spiel, Robert Lewandowski der gewohnt zuverlässige Vollstrecker. Die Abwehr und Neuer-Ersatz Sven Ullreich sind allerdings nicht aufeinander eingespielt.

Wenn die BVB-Offensive um den formstarken Shinji Kagawa ins Rollen kommt, ist gegen sie kaum ein Kraut gewachsen. Pierre-Emerick Aubameyang ist auch an schwachen Tagen in der Lage, spät im Spiel zu treffen. Der Chancenwucher zwingt die Mannschaft allerdings oft dazu, sehr hohen Aufwand zu betreiben.

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Statistik:

Nur an drei Spieltagen standen die Bayern um Flügelflitzer Arjen Robben in dieser Saison nicht an der Tabellenspitze, der BVB braucht als Vierter die Punkte dringender.

Thomas Tuchels BVB-Premiere ging beim 1:5 im Oktober 2015 gehörig daneben, Dortmund gewann allerdings das Hinspiel dank eines Treffers von Pierre-Emerick Aubameyang mit 1:0. Die zweitbeste Rückrundenmannschaft reist zur besten. 

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Personal:

Thomas Müller und Douglas Costa werden das Top-Spiel verletzt verpassen. Bei Manuel Neuer wird Trainer Ancelotti sicher kein Risiko eingehen. Jerome Boateng könnte nach langer Verletzung an der Seite von Mats Hummels auflaufen. Torjäger Robert Lewandowski ist fit.

Abwehrchef Sokratis kehrt nach Gelb-Sperre zurück, für Marco Reus kommt die Partie nach seinem Muskelfaserriss noch zu früh. Die BVB-Hoffnungen ruhen auch auf Ousmane Dembélés überraschenden Dribblings.

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