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Bayerns Hopfner: Watzke behauptet "Unwahrheit"

Streit mit BVB-Chef

Der künftige FC-Bayern-Präsident Karl Hopfner hat Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund der Lüge bezichtigt. "Was Herr Watzke da behauptet hat, ist die absolute Unwahrheit", sagte Hopfner der "Sport Bild". In der Auseinandersetzung geht es um einen Kredit aus dem Jahr 2004, den der FC Bayern dem BVB gewährte.

München

09.04.2014, 11:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bayerns Hopfner: Watzke behauptet "Unwahrheit"

Karl Hopfner legt sich mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke an. Foto: Marc Müller

Von dpa

Damals war der BVB in äußersten finanziellen Nöten - im Rückblick auf das Darlehen der Bayern hatte Watzke mit Verweis auf die angebliche Verzinsung gemeint: "Mutter Teresa war da also nicht im Spiel."Diese Wortwahl kritisierte Hopfner, zu jener Zeit Finanzvorstand der Bayern, scharf: "Wenn Herr Watzke über Uli Hoeneß als keine 'Mutter Teresa' spricht, finde ich das äußerst diskreditierend. Ich muss sogar sagen: Das ist beschämend."

In einem Interview mit dem "Kicker" ruderte Watzke nun zurück - zumindest teilweise: "Der Zinssatz war in der Tat niedriger als ich ihn irrtümlicherweise in einer spontanen Reaktion auf eine Frage angegeben habe", so der BVB-Geschäftsführer. "Der FC Bayern hat keinen Beitrag zur Rettung von Borussia Dortmund im Frühjahr 2005 geleistet. Wir haben dieses Darlehen, das damals wie von Zauberhand und sicher nicht von ungefähr an die Öffentlichkeit gelangte, sehr zeitnah restlos zurückgeführt. Die letzte Rate wurde am 6. Juni 2005 in meiner Amtszeit beglichen", erklärte Watzke weiter.

Von dpa

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