Eine besondere Choreo und ein BVB-Auftritt der Extraklasse

Zeitspiel

Der BVB empfängt den VfL Wolfsburg. Im Kampf um die Meisterschaft. Wie 2011. Vor gut sieben Jahren gibt es eine ganz besondere Choreo, viele Tore - und am Ende den Titel. Unser Zeitspiel.

Dortmund

, 30.03.2019, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine besondere Choreo und ein BVB-Auftritt der Extraklasse

„Bis in den Tod“ - mit dieser Choreo wurden die beiden Teams am 5. November 2011 im Signal Iduna Park begrüßt. © imago

Auf dem Weg zur Meisterschaft sind für den BVB gegen den VfL Wolfsburg drei Punkte Pflicht. Mit vollem Einsatz und voller Leidenschaft - von Mannschaft und Fans. Am besten so, wie vor gut sieben Jahren: am 5. November 2011.

Emotionales Spiel der Extraklasse

Dortmund liegt in der Tabelle auf Platz zwei, jagt den FC Bayern München im Kampf um die Meisterschaft. Der VfL Wolfsburg ist im Signal Iduna Park zu Gast - und erlebt ein emotionales Spiel der Extraklasse.

Vor dem Anpfiff sind es die BVB-Fans, die meisterhafte Leidenschaft zeigen. Die Südtribüne verwandelt sich mit Plakaten und Pappen zunächst in eine komplett Gelbe Wand. Dann spannen die Borussen einen Totenkopf mit dem Vereinswappen quer über die Südtribüne. Das Motto: „Borussia Dortmund, bis in den Tod“. Lebenslange, treue Verbundenheit bis in den Tod - und darüber hinaus. „Thunderstruck“ von AC/DC gibt dem beeindruckenden Schauspiel den letzten Kick.

Erst Götze, dann Kagawa

Die schwarzgelbe Fanszene zeigt eine beeindruckende Leistung, der sich die BVB-Spieler anschließen. Eindrucksvoll stellt Dortmund seine Offensivstärke unter Beweis. Zunächst durch ein Tor von Mario Götze nach Doppelpass mit Shinji Kagawa. Kurz vor dem Pausenpfiff ist es dann Kagawa selbst, der auf 2:0 erhöht.

Eine besondere Choreo und ein BVB-Auftritt der Extraklasse

Shinji Kagawa (r.) lässt Diego Benaglio keine Chance und trifft zum 2:0. © imago

In den zweiten 45 Minuten verkürzen die Wolfsburger durch einen Konter auf 2:1. Doch der BVB antwortet direkt mit dem dritten Tor. Lukasz Piszczek verlängert eine Ecke von Götze auf Sven Bender, der am zweiten Pfosten per Kopf abstaubt (61.).

Nach der Pause wie im Rausch

Es ist der Startschuss für offensiven Spaßfußball. Fünf Minuten später lupft Robert Lewandowski den Ball über VfL-Torhüter Diego Benaglio hinweg ins Tor zum 4:1. In der 78. Minute ist es erneut Mario Götze, der den Ball eiskalt zum 5:1 einnetzt. Die Saison endet mit der BVB-Meisterschaft. Wiederholung erwünscht!

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