Beim BVB kehrt wohl vorerst wieder Ruhe ein

Trotz wilder Transfergerüchte

Drei neue Spieler in wenigen Tagen - in diesem Kaufrausch-Tempo wird Borussia Dortmund nicht weitermachen. Wahrscheinlicher ist es, dass in den nächsten Wochen erst einmal Ruhe einkehrt. Das gilt auch für die vielen wilden Gerüchte um zwei Stars.

DORTMUND

, 09.06.2016, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zukunft beim BVB weiterhin unklar: Henrikh Mkhitaryan (r.).

Zukunft beim BVB weiterhin unklar: Henrikh Mkhitaryan (r.).

Was passiert mit Henrikh Mkhitaryan? Der Armenier war der überragende Feldspieler der abgelaufenen Bundesliga-Saison und hat naturgemäß viele internationale Topklubs auf sich aufmerksam gemacht. Da sein Vertrag im kommenden Jahr ausläuft, könnte der BVB nur noch jetzt eine stattliche Ablösesumme für ihn einstreichen.

Verein hat sich klar positioniert

Doch nun kommen die beiden großen "Aber": Borussia Dortmund will Mkhitaryan gar nicht abgeben, vielmehr liegt dem besten Vorlagengeber der Bundesliga seit vielen Wochen ein unterschriftsreifer Vertrag vor. Sein Jahresgehalt würde auf geschätzte sieben Millionen Euro steigen.

Das zweite "Aber": Mkhitaryan unterschreibt nicht. Sein gewiefter Berater Mino Raiola hat die Gespräche unterbrochen, permanent kommen so neue Gerüchte um seinen Mandanten auf. Der BVB hatte sich klar positioniert: Nach Mats Hummels und Ilkay Gündogan werde kein dritter Leistungsträger den Verein verlassen, hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke an mehreren Stellen betont.

"Kein neuer Stand"

Es gebe "keinen neuen Stand", erklärte man beim BVB am Mittwoch schmallippig. Den Bossen der Borussia stößt das zögerliche Verhalten von Mkhitaryan, den die Borussia zwei Jahre lang weit unter seinem Leistungsvermögen durchgeschleppt hatte, leicht sauer auf. Dass er nun im DFB-Pokalfinale komplett abtauchte und auch beim Elfmeterschießen die Verantwortung verweigerte, hat ihn im Klub wohl nicht beliebter gemacht.

Englische Medien hatten am Dienstagabend von Gesprächen zwischen Pierre-Emerick Aubameyang und Manchester City berichtet. "Uns ist davon nichts bekannt. Wir wissen von der Geschichte nichts", sagte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge dazu der dpa. "Und wir werden die unzähligen Sommergerüchte nicht immer wieder kommentieren."

Kein Ausverkauf

Den Angaben zufolge sei ManCity bereit, rund 70 Millionen Euro Ablöse zu bieten, um Aubameyang beim BVB aus dem bis 2020 datierten Vertrag herauszukaufen. Der Nationalspieler aus Gabun war im Sommer 2013 vom AS St. Etienne zum BVB gewechselt und hatte in der zurückliegenden Bundesligasaison mit 25 Toren hinter Bayern Münchens Robert Lewandowski (30) Platz zwei in der Torschützenliste belegt.

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Emre Mor unterschreibt langfristigen BVB-Vertrag

Emre Mor unterschreibt langfristigen BVB-Vertrag.
07.06.2016
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Emre Mor unterschreibt langfristigen BVB-Vertrag.© Foto: Groeger
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Bisher hatte die BVB-Führung einen Verkauf von Aubameyang nahezu ausgeschlossen. Ob ein Mega-Angebot für den Torjäger die Klubbosse umstimmen könnte, ist ungewiss. "Einen Ausverkauf wird es nicht geben", hatte Sportdirektor Michael Zorc vor Wochen erklärt.

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