Bender hofft auf BVB-Comeback in der Hinrunde

Sorge um Piszczek

Noch steckt der rechte Fuß in einem Spezialschuh, um den lädierten Knöchel nicht zu belasten. Doch Sven Bender hofft, ihn am Dienstag endlich ablegen zu können. Bei einer Untersuchung soll festgestellt werden, ob das Knochenmarködem, das BVB-Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun nach Olympia diagnostiziert hatte, ausgeheilt ist. Sorge bereitet unterdessen Lukasz Piszczek, der von der polnischen Nationalmannschaft abgereist ist.

DORTMUND

, 10.10.2016 / Lesedauer: 3 min
Bender hofft auf BVB-Comeback in der Hinrunde

Olympia-Silbermedaillen-Gewinner Sven Bender hofft darauf, noch in diesem Jahr wieder spielfähig zu sein.

"Vielleicht", sagte der Dortmunder Defensivspezialist dem "Kicker", "kriege ich dann das Okay, mit dem Training zu beginnen." In dieser Saison ist Bender bislang noch ohne Pflichtspieleinsatz für den BVB. Mitten in der Vorbereitung war er mit der deutschen Olympia-Auswahl nach Brasilien gereist und holte in Rio die Silbermedaille. Sein Einsatz im Finale gegen Brasilien, dass die DFB-Kicker im Elfmeterschießen verloren, stand allerdings lange auf der Kippe, weil der Fuß schon damals schmerzte.

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Nach Rücksprache mit dem BVB aber gab Bender sein Okay und spielte – mit bitteren Folgen: Die Beschwerden wurden nach eigener Aussage immer schlimmer. An Training war nach der Rückkehr zum BVB erst einmal nicht zu denken. Woche um Woche vergingen seitdem, ohne dass Bender dem Trainingsplatz einen Schritt näher gekommen wäre.

"Hängt davon ab, wie der Knochen aussieht"

Total offen ist daher aktuell, ob er in der Hinrunde überhaupt noch mal für den BVB auflaufen wird. Auch darüber soll die Untersuchung am Dienstag Aufschluss geben. "Das ist mein Ziel, hängt aber davon ab, wie der Knochen aussieht und wie mein Empfinden ist", sagte Bender dem "Kicker".

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Trotz der langen Zwangspause bereut Bender, der bereits in der vergangenen Rückrunde einen Schlag auf den rechten Fuß abbekommen hatte, die Teilnahme an Rio 2016 nicht. "Ich weiß nicht, wie viele Highlights in meiner Karriere noch auf mich warten", sagte er, "deswegen war es die richtige Entscheidung, diesen Höhepunkt mitzunehmen."

Piszczek wird in Dortmund untersucht

Lukasz Piszczek  ist von der polnischen Nationalmannschaft abgereist und vorzeitig nach Dortmund zurückgekehrt. Der 31-Jährige laboriert an einer "leichten Knieverletzung" aus dem Spiel gegen Dänemark (3:2), die aber nicht "ernst" sei, wie der polnische Verband mitteilte.

Ob Piszczek nicht nur das WM-Qualifikationsspiel gegen Armenien (Dienstag, 20.45 Uhr) verpasst, sondern auch das Bundesliga-Duell des BVB mit Hertha BSC am Freitag (20.45 Uhr, live auf Sky), ist noch offen. Aufschluss darüber soll eine genauere Untersuchung in Dortmund ergeben. 

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