Bender ist häufig nur Ersatz - aber unersetzlich

BVB-Musterprofi mit Profil

Er ist ein Musterprofi mit Profil, doch ohne Stammplatz: Sven Bender muss sich derzeit beim BVB mit der Rolle des Ersatzmannes in der Innenverteidigung zufriedengeben. An seinem hohen Status bei der Borussia hat sich dennoch nichts verändert, der Klub will seinen Vertrag unbedingt verlängern.

DORTMUND

, 04.12.2015, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bender ist häufig nur Ersatz - aber unersetzlich

"Ein Vorbildcharakter": BVB-Spieler Sven Bender (M.).

Es sind die kleinen Momente im Zusammensein der BVB-Profis in Brackel, die charakterisieren, warum Sven „Manni“ Bender so wertvoll ist für die Mannschaft der Borussia. Als im Sommer etwa Julian Weigl aus München zum BVB stieß, war es Bender, der sich um den Youngster kümmerte.

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BVB-Training in Brackel am 3. Dezember

Bilder des BVB-Trainings in Brackel am 3. Dezember.
03.12.2015
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BVB-Training in Brackel am 3. Dezember.© Foto: Groeger
BVB-Training in Brackel am 3. Dezember.© Foto: Groeger
BVB-Training in Brackel am 3. Dezember.© Foto: Groeger
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Schlagworte Borussia Dortmund, BVB

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BVB-Spieler schreiben nach dem Training am 3. Dezember Autogramme

Die BVB-Spieler schreiben nach dem öffentlichen Training am 3. Dezember Autogramme.
03.12.2015
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BVB-Spieler schreiben nach dem Training am 3. Dezember Autogramme.© Foto: Groeger
BVB-Spieler schreiben nach dem Training am 3. Dezember Autogramme.© Foto: Groeger
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Schlagworte Borussia Dortmund, BVB

Es gibt vieles, was die beiden eint. Sie sind in Rosenheim groß geworden, kickten für den TSV 1860 München - und sie spielen auf der gleichen Position im defensiven Mittelfeld. Doch der Konkurrenzgedanke schreckte Bender nicht ab. Wie selbstverständlich nahm er Weigl unter seine Fittiche.

"Ein Vorbildcharakter"

„Manni“, sagt BVB-Kapitän Mats Hummels, „ist der vielleicht großartigste Typ, der jemals bei Borussia Dortmund herumgelaufen ist.“ Auch Benders Trainer Thomas Tuchel schwärmt: „Es ist ein Privileg, ihn trainieren zu dürfen. Er hat eine hohe Sozialkompetenz und ist ein Vorbildcharakter. An ihm können sich die anderen Spieler orientieren.“ Für die Schwarzgelben ist Bender deshalb unersetzlich - egal ob er nun spielt oder nicht.

Vor allem auch deshalb, weil Bender das „Wir“ immer vor das „Ich“ stellt. Schon im vergangenen Jahr, als er unter Jürgen Klopp nicht mehr so häufig wie gewohnt zum Zuge kam, beschwerte er sich nicht. Nicht anders verhält es sich in der laufenden Saison. Seinen Stammplatz im Mittelfeld hat der einstige Nationalspieler eingebüßt, stattdessen setzt ihn Tuchel verstärkt in der Innenverteidigung ein. Eine Position, die Bender früher nur in Ausnahmefällen übernahm, um auszuhelfen - die aber in Zukunft zu seinem Haupteinsatzgebiet bei der Borussia werden könnte.

"Etwas ungewöhnlich"

In der Mittelfeldzentrale setzt Tuchel auf spielstärkere Spieler wie Weigl, Ilkay Gündogan oder Nuri Sahin, der in der Rückrunde wieder eine Option wird. Für eine Kampfmaschine wie Bender ist da kein Platz. In der Defensivzentrale allerdings hat sich der 26-Jährige an Neven Subotic vorbei auf Position drei vorgeschoben. Fällt einer aus dem Stammduo Hummels/Sokratis aus oder wird geschont - wie Hummels gegen den VfB Stuttgart -, schlägt Benders Stunde.

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„Natürlich“, gibt er freimütig zu, „ist die Position in der Innenverteidigung noch etwas ungewöhnlich für mich.“ Er sagt aber auch: „Der Trainer hat mir gesagt, dass diese Rolle gut zu mir passen würde. Von meinen Qualitäten und Fähigkeiten kann ich das ausfüllen, ganz klar.“ Wie gut er das kann, hat er gegen den VfB bewiesen (Redaktionsnote: 2,5).

Vertrag bis Sommer 2017

Die Frage allerdings ist: Wie lange gibt sich Bender, der natürlich den Anspruch hat, Stammspieler zu sein, mit seiner neuen Rolle zufrieden? Eine Antwort könnte es zumindest intern bald geben. Denn der Klub würde seinen bis zum 30. Juni 2017 laufenden Vertrag gerne vorzeitig verlängern und wird in den kommenden Wochen auf Bender zugehen.  

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