Bestätigt: Ilkay Gündogan wird Vertrag nicht verlängern

BVB-Mittelfeldspieler

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan werden nicht über den 30. Juni 2016 hinaus zusammenarbeiten. Gündogan hat sich entschieden, seinen bis zu diesem Zeitpunkt gültigen Vertrag beim achtmaligen Deutschen Meister nicht zu verlängern - das hat der BVB am Donnerstagnachmittag bestätigt.

DORTMUND

, 30.04.2015, 15:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ilkay Gündogan wird seinen Vertrag beim BVB nicht über den 30. Juni 2016 hinaus verlängern.

Ilkay Gündogan wird seinen Vertrag beim BVB nicht über den 30. Juni 2016 hinaus verlängern.

Damit geht das monatelange Rätselraten um den deutschen Nationalspieler zu Ende. Es ist wahrscheinlich, dass Gündogan den Verein bereits in diesem Sommer verlassen wird, damit der BVB noch eine Ablösesumme kassiert.

Kein zweiter "Fall Lewandowski"

Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund hatten bereits vor einigen Monaten angekündigt, dass es keinen zweiten "Fall Lewandowski" geben werde. Der Pole war im Sommer 2014 ablösefrei zum FC Bayern München gewechselt.

"Wenn er sagt, dass er seinen Vertrag nicht verlängert und wir ein ordentliches Angebot bekommen, machen wir das - aber nur dann", hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Gerüchte über einen bevorstehenden Transfer noch am vergangenen Wochenende kommentiert. 

Zögerliche Haltung

Dem Vernehmen nach liegt der Borussia aber noch immer keine Offerte eines anderes Klubs vor. Zuletzt waren Manchester United und der FC Bayern als mögliche neue Arbeitgeber des Edeltechnikers gehandelt worden. Die dabei kolportierte Ablöse in Höhe von 30 Millionen Euro erscheint angesichts der nur noch einjährigen Vertragslaufzeit jedoch als zu hoch. 

Die Borussia hätte den in Gelsenkirchen geborenen Profi gern behalten und hatte ihm deshalb schon vor Wochen einen unterschriftsreifen Vertrag zu verbesserten Bezügen vorgelegt. Doch die zögerliche Haltung Gündogans schürte Spekulationen über das baldige Ende der vierjährigen Zusammenarbeit. 

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Gündogan war 2011 vom 1. FC Nürnberg zu den Westfalen gewechselt und hatte mit dem Club 2012 das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal gewonnen. Wegen Rückenproblemen hatte er erst im vergangenen Herbst nach mehr als einem Jahr sein Bundesliga-Comeback gegeben. 

Geis im Gespräch

Der mögliche Verlust von Gündogan schon in diesem Sommer würde den Einstand des neuen Trainers Thomas Tuchel erschweren. Weil Routinier Sebastian Kehl seine Karriere am Saisonende beendet, entstünde im defensiven Mittelfeld eine Lücke. Dem Vernehmen nach bemüht sich der BVB deshalb um eine Verpflichtung des Mainzers Johannes Geis. 

Mit dpa-Material

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