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„Birmingham Borussen“: BVB-Neuzugang Bellingham soll Präsident werden

Borussia Dortmund

BVB-Neuzugang Jude Bellingham sorgt für schwarzgelbe Euphorie auf der Insel. Ein neu gegründeter Fanclub möchte den 17-Jährigen aus einem wichtigen Grund zum Präsidenten machen.

Dortmund

, 24.08.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Neuzugang Jude Bellingham.

BVB-Neuzugang Jude Bellingham. © Inderlied / Kirchner-Media

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Genau wie besondere Spieler. So einen Spieler stellt für Birmingham City der Neu-Dortmunder Jude Bellingham dar. Deshalb entschied sich sein Ex-Verein dazu, dessen Rückennummer 22 nicht mehr zu vergeben. Der erst 17-Jährige nimmt aber nicht nur in der Klubhistorie eine spezielle Rolle ein, sondern auch unter den Fans der „Blues“. Sie haben daher nun einen neuen BVB-Fanclub gegründet, die "Birmingham Borussen".

BVB rückt dank Klopp und Sancho in England in den Vordergrund

"Offiziell anerkannt sind wir seit dem 31. Juli 2020", sagt Gründer Alan Gormley. Auf die Idee kam der 65-Jährige aber nicht nur, weil er die weitere Entwicklung von Jude Bellingham verfolgen wollte, sondern weil der BVB in den vergangenen Jahren auf der Insel immer mehr in den Vordergrund gerückt ist. Ein Grund dafür ist Jürgen Klopp, ein anderer natürlich Jadon Sancho.

Die „Birmingham Borussen“ würden BVB-Neuzugang Jude Bellingham gerne zum Präsidenten des Fanclubs machen.

Die „Birmingham Borussen“ würden BVB-Neuzugang Jude Bellingham gerne zum Präsidenten des Fanclubs machen. © Alan Gormley

"Im Internet habe ich dann nach Gleichgesinnten gesucht", erzählt Gormley. Ein Mitglied wohnt tatsächlich in der Nähe des Signal Iduna Parks, andere haben schon Spiele im Dortmunder Stadion gesehen. Die "Birmingham Borussen" verfolgen die Geschehnisse rund um die Strobelalle aktuell aber vor allem über die sozialen Medien und das Fernsehen, zumal gemeinsame Treffen aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich sind.

„Birmingham Borussen“ unterstützen wohltätige Einrichtungen

"Ich bin sehr beeindruckt, wie viel über den Verein berichtet wird", sagt Gormley. Nur an Artikeln auf Englisch mangelt es ihm und seinen Kollegen noch ein wenig, denen es nicht ausschließlich um die Borussia geht. "Wir haben 20 Mitglieder, die einen Jahresbeitrag von zehn Pfund, also von ungefähr elf Euro bezahlen." Die Gruppe entschied sich dazu, dass Teile des Geldes genutzt werden, um wohltätige Einrichtungen zu unterstützen.

Der BVB-Stiftung "Leuchte auf" soll geholfen werden, außerdem dem „Mustard Seed Project“. "Für das hat sich Jude Bellingham auch schon persönlich eingesetzt", erzählt Gormley. Damit werden den verarmten Familien am Stadtrand der kenianischen Millionenmetropole Mombasa Lebensmittel oder Medikamente finanziert. In dem Zusammenhang wäre es Gormleys Wunsch, dass Neu-Borusse Bellingham Mitglied des Fanclubs wird. "Wir würden ihn gerne zum Präsidenten machen."

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