Böse Entgleisung gegen den BVB im Revierderby: Schalke kommt glimpflich davon

DFB-Sportgericht

Bereits am Montag hatte der DFB den BVB aufgrund mehrerer Zwischenfälle im Derby zu einer hohen Geldstrafe verurteilt - jetzt wurde auch das Urteil gegen den FC Schalke 04 gesprochen.

Dortmund

, 27.06.2019 / Lesedauer: 2 min
Böse Entgleisung gegen den BVB im Revierderby: Schalke kommt glimpflich davon

Jadon Sancho wurde beim Revierderby von einem Feuerzeug am Kopf getroffen. © imago

Das Sportgericht des Deutschen Fußballbundes hat am Donnerstag das noch offene Strafverfahren gegen den FC Schalke 04 nach den Vorfällen im Revierderby am 27. April abgeschlossen. Die Königsblauen werden mit 58.000 Euro Geldstrafe belegt.

Feuerzeugwurf wiegt am schwersten

Geahndet wurden drei Fälle unsportlichen Verhaltens: Das Zünden von mindestens zehn Rauchtöpfen kurz vor dem Anpfiff, dazu das Zeigen eines Banners mit beleidigendem Inhalt („Immer noch `ne Bombenidee, Freiheit für Sergej W.“) in Anspielung auf den Sprengstoff-Anschlag auf Borussia Dortmund. Bei der Bemessung des Strafmaßes wog am schwersten der Feuerzeugwurf aus der Schalke-Kurve gegen BVB-Spieler Jadon Sancho.

Bis zu 19.000 Euro der Strafe kann Schalke 04 für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Der S04 hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Anfang dieser Woche hatte das Sportgericht bereits die Anklage gegen Borussia Dortmund abgehandelt und den BVB wegen ähnlicher Vergehen in dieser Partie zu einer Geldstrafe von 46.000 Euro verurteilt.

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