Borussen setzen gegen Heidenheim auf Lerneffekt

Gelb-Sperre für Meißner

Der Auftakt nach der Winterpause ging daneben. Jetzt setzt Fußball-Drittligist Borussia Dortmund II nach der 1:2-Niederlage in Unterhaching auf den Lerneffekt.

Dortmund

, 28.01.2014, 13:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Borussen setzen gegen Heidenheim auf Lerneffekt

Trainer David Wagner und der BVB II erwarten am Samstag den Spitzenreiter aus Heidenheim.

Vor der Pause präsentierte sich Schwarzgelb zu passiv, im Verteidigungsverhalten überaus zaghaft, ließ dem Gegner viel zu viel Freiraum. Da machten auch die Sechser David Solga und Evans Nyarko nicht die beste Figur. Und in der Innenverteidigung leisteten sich Thomas Meißner und Marc Hornschuh Fehler. "Nach dem Seitenwechsel", betont Wagner, "wurde alles viel besser. Da haben wir es verpasst, aus den Möglichkeiten Kapital zu schlagen." Das rächte sich. Ähnliche Schwächen sollten schnellstens abgestellt werden; denn am Samstag (14 Uhr, Rote Erde) tritt der souveräne Spitzenreiter 1. FC Heidenheim in Dortmund an.

Die BVB-Abwehr wird sich dabei zwangsläufig neu formiert präsentieren, da Meißner wegen seiner fünften Gelben Karte pausieren muss. "Wir müssen abwarten, ob Marian Sarr oder Koray Günter in unser Aufgebot zurückkehren", sagt Wagner. Hoffnungen auf einen Kader-Platz darf sich Stürmer Julian Derstroff machen, zumal Marvin Ducksch in Unterhaching einen schmerzhaften Tritt auf den großen Zeh kassierte und um seinen Einsatz bangt. Ducksch erzielte in Unterhaching übrigens sein zehntes Saisontor und rangiert in der Liga-Wertung auf Platz drei. Es führt Dominik Stroh-Engel (Darmstadt), der seine 15 Tore allerdings in 21 Spielen erzielte. Ducksch war lediglich 16 Mal im BVB-Einsatz.

In Ducksch, Bajner und Derstroff besitzen die Borussen ambitionierte Offensivspieler. Und einer kommt noch hinzu: Tim Väyrynen. "Tim braucht aber noch Zeit. Eine vierwöchige Vorbereitung müssen wir ihm schon einräumen", betont David Wagner. In Geduld üben müssen sich auch Mustafa Amini (Kniestauchung), Jannik Bandowski (Mandelentzündung) und Johannes Focher (Sprunggelenksverletzung), Timmy Thiele (Aufbautraining) und Jeremy Serwy. Serwy nimmt allerdings bereits am Mannschaftstraining teil und "ist eventuell im Aufgebot", so Wagner. Personell bleibt der BVB also in Bewegung, richtet aber den Blick schon gen Heidenheim. Die "Bayern" der 3. Liga sind ein Gradmesser und eine gewaltige Herausforderung für alle Jung-Borussen.

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