Borussia Dortmund gegen FC Bayern München: Der Face-to-Face-Vergleich

Topspiel am Samstag

Borussia Dortmund empfängt am Samstag den FC Bayern München. Wir machen den Face-to-Face-Vergleich zum Topspiel. So gut sind die beiden besten deutschen Teams.

Dortmund

, 06.11.2020, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

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Vor dem Topspiel: Der BVB und Bayern im Face-to-Face-Vergleich

06.11.2020
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Roman Bürki: Vier Spiele in Folge hat er jetzt seinen Kasten sauber gehalten. Den Dreck weggemacht haben aber andere. Gegen Bayern wird der BVB-Schlussmann wohl öfter gefordert sein und kann seinen Wert unter Beweis stellen. Alles muss passen gegen die Bayern – wie nicht nur der Distanz-Lupfer von Kimmich im Mai gezeigt hat. © dpa
Manuel Neuer: „Er ist der Beste der Welt.“ Gesagt hat dies über Manuel Neuer ausgerechnet sein Gegenüber Roman Bürki. Gezeigt hat Neuer das auch unlängst im Supercup, als er gegen Erling Haaland das mögliche 2:3 verhinderte. Solche Szenen entscheiden Spiele.© dpa
Thomas Meunier: Dass der erfahrene Außenverteidiger kein 1:1-Hakimi-Ersatz ist, war klar. Dass er aber solche Anpassungsprobleme haben wird, nicht. Meunier brauchte seine Zeit beim BVB. Ob er endlich angekommen ist bei den Schwarzgelben, kann er am Samstag zeigen. Da wird er vor allem in der Defensive gefordert sein.© imago
Benjamin Pavard: Dass er als Neuzugang vom Absteiger Stuttgart gleich zum Stammspieler avancieren würde, war alles andere als selbstverständlich. In seinem ersten Bayern-Jahr aber mit 46 Pflichtspielen, dabei mit vier Treffern und sechs Assists. Dynamisch nach vorn, konsequent in der Defensive.© dpa
Manuel Akanji: Mit ihm assoziierte man Patzer. Die Zeiten sind vorbei. Akanji ist ein stabiler Rückhalt der Dortmunder und hat seinen Platz neben Hummels in der Abwehr gefunden. Er überzeugte zuletzt in der Champions League als Boss der Defensive, kann ein entscheidender Faktor sein, um die Bayern-Offensive zu bremsen.© imago
Jerome Boateng: Gefühlt saß er schon mehrfach im Flieger auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber, unter Hansi Flick aber wieder wichtig. Dass er noch nicht zum alten Eisen zählt, bewies er während der Kreuzband-Verletzung von Niklas Süle. © dpa
Mats Hummels: aussenrist15 heißt er bei Instagram und der Name ist Programm. Keiner streichelt Bälle aus dem Fußgelenk so formvollendet hinter die gegnerischen Ketten. Hummels ist enorm wichtig für den Spielaufbau, ist auch in der Defensive trotz Tempodefizit immer noch ein Spieler von Weltklasseformat.© dpa
David Alaba: Lange Jahre Linksverteidiger, als linker Innenverteidiger ebenso gut. Bemerkenswert auch, dass sich sein unendlicher Vertragspoker nicht auf seine Leistungen ausgewirkt hat. Muss sich jetzt entscheiden, ob er mit 28 noch einmal etwas Neues beginnen möchte.© dpa
Raphael Guerreiro: Wann hatte Borussia Dortmund zuletzt einen spielerisch so starken und technisch so hoch versierten Linksverteidiger in seinen Reihen? Muss lange her sein. Guerreiro ist ein hidden champion des BVB, oft unter dem Radar und doch ein wichtiger Strippenzieher. Offensiv zauberhaft, defensiv abgeklärt.© dpa
Lucas Hernandez: Kam verletzt in München an und in seiner ersten Saison nur schwer in Tritt. Alphonzo Davies lief ihm den Rang ab, in dieser Saison aber hat er die Nase vorn und zeigt, warum die Bayern die Rekordablöse von 80 Millionen Euro an Athletico Madrid überwiesen.© imago
Thomas Delaney: Wenn Robustheit einen Namen hat, dann diesen. Der Däne schwingt nicht immer die feinste Klinge, hat dafür aber den härtesten Schlag. Einen wie ihn brauchst du, um Breschen ins dominante Bayern-Mittelfeld zu sprengen. Gegen den Ball der Prellbock, der die Viererkette entlasten kann.© imago
Joshua Kimmich: Wie er im Supercup das 3:2 erzwang, beeindruckte wohl jeden. Unermüdlich und oft unerbittlich, seine Gewinnermentalität, gepaart mit den großen fußballerischen Fähigkeiten, macht ihn zu einem absoluten Ausnahmespieler.© dpa
Axel Witsel: Er „ist ein hervorragender Spieler, der alles kann. Er behält die Übersicht und hat eine Art Radarsystem im Kopf, das ihm anzeigt, wohin er laufen muss“, sagt Ex-BVB-Trainer Ottmar Hitzfeld. Und der muss es ja wissen. Wenn Witsel bei 100 Prozent ist, hält er das Spiel des BVB zusammen.© dpa
Leon Goretzka: Wichtige Größe im Bayern-Starensemble. Hat vor allem körperlich enorm zugelegt, sein Laufeinsatz und seine Präsenz im Mittelfeld geben dem Spiel der Münchner wertvolle Impulse. Als Mittelfeldspieler dazu extrem torgefährlich. 88 Pflichtspiele, 21 Tore, 20 Assists. Beeindruckende Zahlen.© dpa
Jadon Sancho: So jung, so genial, so formschwach. Jadon Sancho ließ zuletzt einiges vermissen. Gegen die Bayern im Topspiel kann er mal wieder zeigen, warum er so wichtig für Borussia Dortmund ist. Gelingt es ihm, seine Dribblekünste voll auszuleben, kann er den Unterschied machen.© dpa
Serge Gnabry: Wenn er in seiner Kaffeetasse rührt, ist das Unglück schon geschehen. Enorm torgefährlich, Spezialist für überraschende Aktionen. Ein permanenter Unruheherd für jede Abwehr.
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Marco Reus: Er ist der Kapitän, der Leader, der spielerisch stärkste Spieler – wenn er zu 100 Prozent fit ist. Reus war aber (mal wieder) lange verletzt, dürfte die Fitnessdefizite wieder aufgeholt haben. Aber reicht es für die Bayern? Klar ist: Ein Marco Reus in Topform verschafft dem BVB einen Vorteil.© imago
Thomas Müller: Unter Kovac abgeschrieben, unter Flick erlebt er seinen x-ten Frühling. Absoluter Leader auf dem Feld, geht mit Einsatz und Einstellung voran. Seit Monaten in Ausnahmeform. Das Bayern-Urgestein ist das Gesicht des Vereins, ein Ende der Ära ist nicht absehbar.
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Thorgan Hazard: Der Vorbereiter. Der Belgier setzt seine Mitspieler extrem gut ein, hat auch selbst einen guten Zug zum Tor. Bei der Arbeit gegen den Ball könnte noch etwas mehr kommen, robust genug ist er. Den Bayern könnte er alleine schon mit gelungenen Offensivaktionen Probleme bereiten.© imago
Kingsley Coman: Sein größter Gegner waren die Verletzungen. Wenn er fit und im Rhythmus ist (wie aktuell), ergänzt er die Bayern-Offensive um ein wichtiges Puzzle-Stück. Erst 24 Jahre alt, aber schon mit 168 Bayern-Pflichtspielen. Man hat das Gefühl, er hat sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft.
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Erling Haaland: „Erling ist nahezu erfolgsbesessen, er tut uns mit seinem Willen unglaublich gut“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Recht hat er. Kein will so gerne Tore schießen und gewinnen wie Erling Haaland. Er hat eine regelrechte Sucht danach – und die ist ein Trumpf im Topspiel gegen die bayerischen Mentalitätsbestien.© dpa
In Dortmund zum Ausnahmespieler gereift, hat er sein Spiel in München nochmals weiterentwickelt. Der Pole ist ein Stürmer ohne echte Schwäche, dazu ein Muster-Profi. Steckt viel Arbeit in die Spiel-Vorbereitung und Regeneration, daher kaum verletzt. Gehört zu den Top-3 auf seiner Position in Europa. Momentan ist er vielleicht sogar der Beste. © dpa

Anpfiff der Partie Borussia Dortmund gegen FC Bayern München ist am Samstag um 18.30 Uhr (live im TV). Unter RN.de/bvb gibt es alle Informationen zum Topspiel.

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