Brzenska-Wechsel nach Duisburg droht zu platzen

Schwierige Verhandlungen

DORTMUND Beim MSV Duisburg hat sich Markus Brzenska einen hohen Stellenwert im Team erarbeitet. In 33 Zweitliga-Spielen verrichtete der von Borussia Dortmund ausgeliehene Innenverteidiger solide seine Deckungsarbeit (Kicker-Notenschnitt 3,32). Immer über die vollen 90 Minuten.

von Von Dirk Krampe

, 29.05.2009, 18:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zukunft offen: Markus Brzenska.

Zukunft offen: Markus Brzenska.

Die Sommerpause der Bundesliga beinhaltet für Zorc einige schwierige Verhandlungen. Alle derzeit an andere Klubs ausgeliehenen Spieler (Brzenska, Rukavina, Federico) spielen in den BVB-Planungen für die neue Saison keine Rolle. Alle sind aus unterschiedlichsten Gründen schwer zu vermitteln. Brzenska, der 2007 seinen Vertrag zu deutlich verbesserten Konditionen bis 2011 verlängerte, sitzt wie Giovanni Federico (bis 2010 gebunden) auf einem gut dotierten Arbeitspapier. Federico hat sich dazu in einem auch für ihn katastrophalen Halbjahr in Karlsruhe nicht empfehlen können. Bei Rukavina würde der BVB gern einen Großteil der investierten Ablösesumme (ca. 2,3 Millionen Euro) wieder hereinholen. Am 28. Juni startet der BVB mit der Vorbereitung. Alle drei Spieler müssten dann ihren Dienst in Dortmund antreten. Thomas Kroth, Berater von Federico, sagt: „Natürlich wäre es wünschenswert, wenn man vorher Klarheit hätte. Wenn nicht, wird Giovanni zum Training erscheinen.“ Ein Szenario, dass auch der BVB gern vermeiden würde.

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