BVB-Adventskalender: Von echten und falschen Brüdern beim BVB

21. Dezember

Es standen schon einige Brüder-Paare für Borussia Dortmund auf dem Platz. Andere vermeintliche Verwandtschaften sind hingegen ein Irrtum. Teil 21 unseres BVB-Adventskalenders.

Dortmund

, 21.12.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spielten gemeinsam für den BVB: Dede (l.) und Leandro.

Spielten gemeinsam für den BVB: Dede (l.) und Leandro. © imago / Kolvenbach

Vieles ist in diesem Jahr anders. Fans dürfen nicht ins Stadion, die Weihnachtsmärkte fallen größtenteils aus, doch eines sollte bleiben: Die wachsende Vorfreude aufs Fest. Damit das gelingt, haben wir uns etwas für die BVB-Fans ausgedacht. 24 kleine Geschichten im schwarzgelben Gewand. Heute: echte und falsche Brüder beim BVB.

Herbert und Werner Erdmann waren die ersten Brüder beim BVB

„11 Freunde müsst ihr sein!“, hieß es früher. Heute würde man vielleicht in der gängigen Jugendsprache von Brüdern sprechen. Einige echte Brüder sind jedenfalls schon für Borussia Dortmund aufgelaufen. Die ersten waren Herbert und Werner Erdmann als Teil der Mannschaft, die 1949 das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft erreichte. Mirko und Josef Votava schnürten in den 1970ern-Jahren die Schuhe für den BVB.

Nur zwei Partien absolvierte Hans-Jürgen Kurrat für die Profis. Dessen älterer Bruder Dieter „Hoppy“ Kurrat dagegen zählt zu den größten Ikonen des Vereins. Er spielte 612 Mal für seinen Herzensverein, wurde Meister und Pokalsieger und gewann 1966 auch den Europapokal. Später gehörte er dem Ältestenrat der Borussia an.

Die Götze-Brüder standen beim BVB nie zusammen auf dem Feld

In der jüngeren Vergangenheit, nämlich in den 2000ern, standen Christoph und Malte Metzelder sowie Dede und Leandro beim BVB unter Vertrag. Nie gemeinsam bei den Profis auf dem Feld traten übrigens die Götze-Brüder vor den Ball. Nur Mario schaffte es in die erste Mannschaft, Felix spielte bei der Zweiten, ehe er den Verein verließ. Fabian war in der Jugend für die Borussia aktiv, kickte nur kurz bei den Amateuren, beendete seine Laufbahn aber 2015 nach Stationen in Mainz, Bochum und Unterhaching.

Nicht verwandt oder verschwägert, wie es so schön heißt, waren übrigens Willi und Manfred Burgsmüller. Auch René, Werner und Theo Schneider hatten nur den Nachnamen gemeinsam.

Die Geschichten für unseren Adventskalender stammen aus dem Buch „Borussia Dortmund für Klugscheißer“ von Sascha Staat, ISBN: 978-3837521665.

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