BVB auf Asien-Tour Gegner und Spieltermine stehen fest - ein Reiseziel entfällt

Redakteur
Fans aus Asien freuen sich auf den BVB.
Das letzte Mal war der BVB 2016 in Asien zu Gast. © imago images/Shutterstock
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Einen Tag nach dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft geht Borussia Dortmund auf Auslandstour. Vom 21. November bis 1. Dezember reist der BVB nach Asien, geplant waren Stationen in Singapur, Indonesien und Vietnam. Nun gibt es aber eine Reiseänderung. Außerdem stehen die drei Testspielgegner und Termine fest.

BVB bestreitet drei Testspiele

Zunächst reist der BVB nach Singapur, dort trifft die Mannschaft von Edin Terzic am 24. November auf die Lion City Sailors. Anschließend sollte es eigentlich weiter nach Indonesien gehen, dort war ebenfalls ein Testspiel geplant. „Aufgrund staatlicher Vorgaben zur Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen in Fußballstadien“ kann dieses Spiel laut des BVB allerdings nicht stattfinden. Zum Hintergrund: In Indonesien war es Anfang Oktober zu einer Stadion-Katastrophe gekommen, bei der mehr als 125 Menschen ums Leben gekommen waren. Der BVB wolle jedoch „mit seinen indonesischen Fans und Fanclubs eng verbunden bleiben“. Es seien digitale Workshops zu Fanbeziehungen und Fankultur, Besuche von BVB-Legenden und der Evonik Fußballakademie sowie gemeinsame Projekte mit der Bundesliga in Planung.

Als Ersatz für dieses Freundschaftsspiel wird der BVB am 28. November in Malaysia gegen die Johor Southern Tigers antreten.. Zum Abschluss der Reise geht es für Borussia Dortmund dann noch nach Hanoi, wo die Schwarzgelben es mit einem besonderen Gegner zu tun bekommen wird: Der BVB bestreitet ein Freundschaftsspiel gegen die vietnamesische Nationalmannschaft.

BVB-U23- und U19-Spieler mit dabei

Die in der Zeit der Weltmeisterschaft in Katar stattfindende Reise wird der BVB mit dem verbleibenden Teil des Profi-Kaders sowie einigen Spielern der Nachwuchsmannschaften bestreiten. „Die einzigartige Saison-Unterbrechung im November und Dezember bedeutet für alle Klubs eine ungewohnte Herausforderung. Es war uns wichtig, diese Wochen auch für die Spieler bestmöglich zu gestalten, die nicht an der WM teilnehmen. Dazu zählen auch Spieler aus unserer U23 sowie der U19, die wir auf hohem Niveau an den Profi-Kader heranführen wollen“, erklärte Sportdirektor Sebastian Kehl.