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BVB baggert an Allzweckwaffe Gonzalo Castro

Leverkusener Mittelfeldspieler

Der BVB ist mit Noch-Trainer Jürgen Klopp noch mittendrin im Kampf um die Europa-League-Einzug und den DFB-Pokal, hinter den Kulissen allerdings basteln die Verantwortlichen bereits eifrig am Team der Zukunft - sowohl was den Spieler-Kader betrifft als auch den Betreuerstab.

DORTMUND

, 23.04.2015 / Lesedauer: 2 min
BVB baggert an Allzweckwaffe Gonzalo Castro

Im Blickpunkt des BVB: Leverkusens Gonzalo Castro.

Neu-Trainer Thomas Tuchel bringt im Sommer nicht nur seinen Co-Trainer Arno Michels mit, sondern auch Athletiktrainer Rainer Schrey. Auch den Video-Analysten Benni Weber, aktuell noch bei Tuchels Ex-Klub Mainz im Dienst, zieht es ins Ruhrgebiet, um mit seinem alten Spezi zusammenzuarbeiten. „Benni hat mich vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass bei ihm nach der Saison eine Veränderung anstehen könnte“, erklärte FSV-Manager Christian Heidel dem „Kicker“.

Offene Zukunft

Noch offen ist, wie es mit dem bisherigen BVB-Athletiktrainer Dr. Andreas Schlumberger und seinen Mitarbeitern Florian Wangler und Andreas Beck weitergeht. Der ehemalige Klassenkamerad von Jürgen Klopp ist seit dem 1. Juli 2012 beim BVB für die Bereiche Rehabilitation, Athletik und Fitness verantwortlich, zuvor war er ein Jahr lang für den Reha-Bereich der Borussia zuständig.

Einen Zusammenhang zwischen der Arbeit der Athletik- und Reha-Abteilung des Klubs und den vielen Verletzungen bei der Borussia stritt der BVB während dieser Saison immer wieder vehement ab. Doch durch die Verpflichtung von Tuchels Vertrautem Schrey dürften sich automatisch Änderungen in diesem Bereich ergeben – genau wie im Spieler-Kader.

Ausstiegsklausel

Ein heißer Kandidat für die kommende Saison ist nach übereinstimmenden Informationen dieser Redaktion und des „Kicker“ Leverkusens Allzweckwaffe Gonzalo Castro. Der 27-Jährige steht bei Bayer noch ein Jahr unter Vertrag, kann im Sommer aber für die fixe Ablösesumme von elf Millionen Euro den Verein verlassen. Verhandlungen laufen. Auch der 21-jährige Johannes Geis, den Tuchel einst in Mainz förderte, ist weiter im Fokus der Borussia. Für den FSV-Sechser müsste der BVB zwölf Millionen Euro investieren.

Junioren-Quartett bleibt bis 2018
Der BVB hat wichtige Weichen für die sportliche Zukunft gestellt: Die Junioren-Nationalspieler Dzenis Burnic (16 Jahre), Felix Passlack (16), Dominik Reimann (17) und David Sauerland (17) verlängerten ihre Verträge bei den Schwarzgelben bis zum Sommer 2018. Mit Beginn des 18. Lebensjahres der Spieler werden die Arbeitspapiere nach Informationen dieser Redaktion in Profi-Verträge umgewandelt. Alle vier gelten als große Talente.

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