BVB bereitet sich auf den Liga-Neustart vor – DFL vertagt Entscheidung

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund probt für den Liga-Neustart im Mai. Die BVB-Profis trainieren, müssen aber Einschränkungen weiter in Kauf nehmen.

Dortmund

, 14.04.2020, 12:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Still ruht der Bus. Viel los war nicht beim BVB.

Still ruht der Bus. Viel los war nicht beim BVB. © Marvin K. Hoffmann

Still ruht der schwarzgelbe Bus. Viel los ist an diesem Dienstagmorgen nach Ostern nicht am Trainingsgelände des BVB in Dortmund-Brackel. Ein Mannschaftsbus – leer selbstverständlich – fährt vor, wird geparkt. Und das war schon fast mit das Aufregendste, das man beobachten konnte in der Adi-Preissler-Allee. Auf den Liga-Alltag bereitet sich Borussia Dortmund weiter hinter verschlossenen Toren vor.

BVB trainiert hinter verschlossenen Toren

Früh morgens schon rollten die meisten Profis an, um in Kleingruppen unter Beachtung der Corona-Maßnahmen ein wenig Routine in diesen Tagen zu bekommen. Raphael Guerreiro kam etwas später, Emre Can fuhr dafür etwas eher. Auch Sportdirektor Michael Zorc gab sich die Ehre, verschwand aber schnell auf dem Parkplatz hinter dem dunklen Zaun.

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Borussia Dortmund bereitet sich also weiter auf den Liga-Neustart im kommenden Monat vor. Voraussichtlich am 9. Mai soll es weitergehen. Wie genau, ist noch nicht klar. Die nächste außerordentliche Mitgliederversammlung der DFL sollte eigentlich am kommenden Freitag stattfinden, wurde nun auf den 23. April verschoben. „Ziel der Verschiebung ist es, Clubs und DFL zusätzliche Zeit zur weiteren intensiven Vorbereitung bevorstehender Entscheidungen zu geben“, heißt es. Damit auch Borussia Dortmund mehr Klarheit bekommt. Vielleicht steht direkt das Derby gegen Schalke an, vielleicht müssen die BVB-Profis auch mit dem Kaltstart auswärts in Leipzig klarkommen.

Borussia Dortmund mit kleinen Schritten zurück zur Normalität

Fest steht: Die Einheiten, die die Borussen aktuell absolvieren, bereiten sie kein bisschen darauf vor, was sie körperlich erwartet. Aber: Es geht nicht anders und ist immerhin ein kleiner Schritt zurück zur Normalität – in der hoffentlich bald auch wieder der Mannschaftsbus Passagiere aufnehmen darf.

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