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BVB besiegt Lotte 3:0 - jetzt warten die Bayern

DFB-Pokal

Mit der Gegenwehr der unermüdlich fightenden Sportfreunde aus Lotte hatte Borussia Dortmund am Dienstagabend lange Zeit seine liebe Mühe. Erst in der zweiten Hälfte machte der BVB beim 3:0 (0:0) im zweiten Anlauf des Viertelfinals im DFB-Pokals den Einzug in die Vorschlussrunde perfekt. Jetzt wartet der FC Bayern München.

OSNABRÜCK

, 14.03.2017 / Lesedauer: 4 min
BVB besiegt Lotte 3:0 - jetzt warten die Bayern

Löste den BVB-Knoten gegen Lotte: Christian Pulisic.

Nach Treffern von Christian Pulisic (56.), Andre Schürrle (66.) und Marcel Schmelzer (83.) steht die Borussia zum vierten Mal in Serie im Halbfinale des nationalen Pokals. Am 25. oder 26. April geht es nun in München wieder einmal  gegen den FC Bayern.

Frenetischer Applaus

Zur Pause begleitete frenetischer Applaus die Spieler in Blau und Weiß in die Kabine, denn der Drittligist hatte die ersten 45 Minuten genauso gespielt, wie sein Trainer Ismail Atalan das gefordert hatte. Das 0:0 hatten sich die Sportfreunde redlich verdient.

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DFB-Pokal, Achtelfinale: Sportfreunde Lotte - BVB 0:3 (0:0)

Bilder des Pokal-Spiels zwischen den Sportfreunden Lotte und Borussia Dortmund.
14.03.2017
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Bilder des Pokal-Spiels zwischen den Sportfreunden Lotte und Borussia Dortmund.© Foto: dpa
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Bilder des Pokal-Spiels zwischen den Sportfreunden Lotte und Borussia Dortmund.© Foto: Kirchner/Marco Steinbrenner
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Weil zum Fußball immer zwei Mannschaften gehören, musste man zu diesem Zeitpunkt aber auch konstatieren, dass Borussia Dortmund die Parftie nun gar nicht so angenommen hatte wie von Thomas Tuchel erhofft. Dem BVB behagte das Pressing der Lotter nicht, ihm behagte schon gar nicht, dass die "Gastgeber" im Mittelfeld mit viel läuferischem Aufwand alle Dortmunder Anspielstationen permanent zustellten.

Castro alleiniger Sechser

Weder Gonzalo Castro, der als alleiniger Sechser agierte, noch Raphael Guerreiro oder Shinji Kagawa bekamen die Zeit, um das Spiel zu ordnen. Und beide offensive Außen fanden gar nicht statt: Ousmane Dembele fiel vor allem durch etliche Abseitspositionen auf, Christian Pulisic ließ sich vom aggressiven Anlaufen der Lotter Defensivspieler den Schneid abkaufen.

Weil die Borussia defensiv dazu wieder arg sorglos agierte, hätte es gut und gerne auch 0:1 oder 0:2 stehen können, als Dr. Felix Brych zur Pause pfiff. Schon die fehlende Abstimmung zwischen Matthias Ginter und Roman Bürki brachte Lottes Bernd Rosinger beinahe in eine Abschlussposition (2.), richtig brenzlig wurde es, als dem BVB eine Abseitsfalle misslang und Tim Wendel alleine auf Bürki zueilte. Der blieb lange stehen und parierte den Schuss glänzend (11.).

Frecher Heber

Auch Kevin Freiberger kam gegen den zögernden Marc Bartra zum Abschluss, sein frecher Heber aus 20 Meter gegen Bürki ging knapp neben den Pfosten ins Aus (20.).

Erst nach gut 25 Minuten ebbte das Sturm und Drang der Sportfreunde ein wenig ab. Einige Male ging im Spielaufbau auf sehr holprigem Geläuf der Ball verloren, die Kontersituationen aber spielte der Bundesligist viel zu schlampig aus. So entstand die größte Gefahr für das Tor der Heimmannschaft bei Distanzschüssen von Guerreiro (24.) und Castro (22./30.).

Drei personelle Änderungen

Drei Änderungen hatte Tuchel im Vergleich zum 1:2 in Berlin vorgenommen, Pierre-Emerick Aubameyang stand aufgrund von Adduktorenproblemen ebenso nicht im Kader wie Julian Weigl (muskuläre Probleme). Auch Erik Durm pausierte zunächst. Andre Schürrle spielte dafür in der Sturmspitze, neu ins Team rückten Lukasz Piszczek, Dembele und Pulisic.

Bis zur Pause aber blieben alle elf Dortmunder den Nachweis ihrer Klasse schuldig. In der Kabine gab es viel zu bereden. Aus spitzem Winkel hatte Shinji Kagawa dann nach dem Seitenwechsel gleich eine richtig dicke Chance, scheiterte aber an Lotte-Keeper Fernandez (49.). Auch weil die Sportfreunde nun mit ihren Kräften haushalten mussten, kam der BVB besser in die zweite Hälfte.

Dembele zieht an

Und schlug dann endlich eiskalt zu, als Lotte in der Vorwärtsbewegung wieder den Ball verlor. Nach Dejs Ballverlust zog Dembele einen unwiderstehlichen Sprint an, dem nur Pulisic folgen konnte. Er hinterlief perfekt, bekam den Ball in den Lauf und schob durch die Beine von SF-Torhüter Fernandez ein (56.). Dass Pulisic unter einer Jubeltraube begraben wurde und auch alle Ersatzspieler wie von der Tarantel gestochen aufsprangen zeigte, wie groß die Erleichterung auf  Dortmunder Seite war.  

Wie leicht sich Marc Bartra kurz vor der Dortmunder Torauslinie von Jarosllaw Linder den Ball abluchsen ließ, dürfte Tuchel hingegen überhaupt nicht gefallen haben. So diente das 2:0 durch Andre Schürrle vor allem der Beruhigung der Nerven - es war ein schöner Angriff mit dem langen Ball von Kagawa, der Kopfball-Ablage von Guerreiro und dem schönen Volleyschuss (66.).

Schmelzer trifft per Freistoß

Sehr bemerkenswert, dass der Drittligist auch danach nicht aufsteckte und versuchte, noch auf die Anzeigetafel zu kommen. Das gelang allerdings nur noch Marcel Schmelzer, der mit einem haltbar erscheinenden direkt verwandelten Freistoß den 3:0-Endstatd besorgte.

Der Auftritt des Underdog nötigte dennoch Respekt ab, zur Rcht gab es beim Schlusspfiff lang anhaltenden anerkennenden Applaus von den meisten der 15.870 Zuschauer.

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