Borussia Dortmund

BVB darf mehr Tickets verkaufen – Fanszene hat weitere Forderung

Der BVB darf bereits am Sonntag im Spiel gegen Arminia Bielefeld mehr Zuschauer ins Stadion lassen. Das hat die Stadt Dortmund genehmigt. Die Fanszene hat noch eine weitere Forderung.
Schwarzgelbe Fanschar: Der BVB darf gegen Arminia Bielefeld am Sonntag 33.000 Zuschauer begrüßen. © picture alliance/dpa

So viele BVB-Fans im Stadion wie seit Mitte November nicht: Borussia Dortmund darf im Bundesliga-Spiel gegen Arminia Bielefeld (Sonntag, 17.30 Uhr) mehr Eintrittskarten verkaufen als bisher geplant. Möglich macht es die Genehmigung durch das Gesundheits- und Ordnungsamt der Stadt Dortmund, wie die Ruhr Nachrichten erfuhren.

BVB darf gegen Bielefeld 33.000 Fans ins Stadion lassen

Mit bis zu 50 Prozent der Sitzplatz-Kapazität darf der Klub den Signal Iduna Park auslasten. Das macht im Dortmunder Stadion bei 66.099 Sitzplätzen rund 33.000 Zuschauer. Bislang sollten 25.000 Fans als Obergrenze gelten. Seit Dienstagmittag gab die Borussia Karten (nach Dauerkarten- und Mitgliedervorverkauf) in den freien Verkauf und zeigte sich zuversichtlich, sämtliche Tickets an den Mann zu bringen. Zuletzt gab es noch Karten für die Ecken im Süden und die Nordtribüne. Es gilt die 2G+-Regel, und es herrscht Maskenpflicht.

Zum Vergleich: In Köln durfte der FC im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag sogar 37.500 Fans begrüßen (75 Prozent Auslastung).

Welche Regelungen beim darauffolgenden Heimspiel am 2. April gegen RB Leipzig gelten, ist indes noch völlig offen. Laut Bundesregierung sollen ab dem 20. März alle tiefgreifenden Corona-Beschränkungen wegfallen – sofern es die gesundheitliche Situation in den jeweiligen Bundesländern erlaubt. Das bekräftigte am Mittwochmorgen Justizminister Marco Buschmann (FDP) im ZDF.

Ob das bedeutet, dass im Signal Iduna Park dann alle Sitzplätze belegt werden dürfen oder das Stadion sogar in Gänze ausverkauft werden darf, ob eine 2G- oder 3G-Regel angewendet wird und die Maskenpflicht, darüber müsste dann die Landesregierung NRW mit Blick auf das lokale Infektionsgeschehen und die Hospitalisierungsrate entscheiden. Dort wartet man nach RN-Informationen noch die aktuellen Entwicklungen ab.

BVB-Fanbündnis fordert das Ende aller Zuschauerbeschränkungen

Das Bündnis Südtribüne und die Fanszenen in Deutschland fordern ab dem 20. März das Ende aller Einschränkungen. „Wir gehen davon aus, dass auch beim Stadionbesuch wieder Normalität einkehrt. Die Einschränkungen der vergangenen Monate dürfen die Pandemie nicht überdauern“, heißt es in einer Stellungnahme. Zur Wunschliste zählen demnach eine volle Auslastung der Stadien inklusive der Stehplätze, keine Zutrittsbeschränkungen, keine Maskenpflicht unter freiem Himmel, keine personalisierten oder digitalen Tickets, ein Gästekontingent von zehn Prozent und keine Preiserhöhungen, um die Verluste aus der Pandemiezeit auszugleichen. „Das wäre ein nachhaltiger Schritt für alle Stadionbesucher“, schreibt das Bündnis.

BVB aktiviert Dauerkarten für die letzten vier Heimspiele der Saison

Borussia Dortmund hat die Dauerkarten für die nach dem kommenden Wochenende noch anstehenden vier Heimspiele der Saison 2021/22 bereits aktiviert. Dann werden die Ticketinhaber auch wieder ihren angestammten Plätzen zugewiesen. Ob auch die organisierte Fanszene zurückkehren und sich die Stimmung im Stadion wieder verbessern wird, hängt von der dann geltenden Verordnung ab. Bislang gilt zum Beispiel bei der größten Ultragruppe „The Unity“ der Grundsatz: alle oder keiner.


Die letzten fünf BVB-Heimspiele dieser Spielzeit:

  • Sonntag, 13. März: BVB – Arminia Bielefeld (17.30 Uhr)
  • Samstag, 02. April: BVB – RB Leipzig (18.30 Uhr)
  • Samstag, 16. April: BVB – VfL Wolfsburg (15.30 Uhr)
  • Samstag, 30. April: BVB – VfL Bochum (noch nicht terminiert)
  • Samstag, 14. Mai: BVB – Hertha BSC (15.30 Uhr)

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