Bester BVB-Spieler beim 1:2 in Leipzig: Torhüter Gregor Kobel. © imago images/camera4+
Borussia Dortmund

BVB-Einzelkritik: Malen wie ein Fremdkörper, Schwachstelle Hazard, Kobel top

Der BVB kassiert beim 1:2 in Leipzig die bereits dritte Auswärtsniederlage der Saison. Malen wirkt wie ein Fremdkörper, Hazard ist eine Schwachstelle, Kobel hält fast alles. Die Einzelkritik.

Gregor Kobel: Zwei Aufbau-Bälle ohne Bedrängnis ins Aus (9./10.)? Kannte man von ihm bislang nicht, vielleicht war er irritiert von einem arg optimistischen Rückpass von Mats Hummels. Dass es nicht früh 0:1 aus Dortmunder Sicht stand, lag aber ausschließlich an ihm, nach dem holprigen Start wuchs er über sich hinaus. Gegen Nkunku im Eins-gegen-Eins wie gewohnt stark (13.). Behielt auch danach in hektischen Strafraumszenen den Überblick. Beim Leipziger Tor wunderte sich auch er über den Versuch, Nkunku ins Abseits zu stellen (29.). Artistisch rettete er im Fallen gleich mehrfach, als es im Dortmunder Strafraum lichterloh brannte (60.). Auch von Poulsen, der ihn übel am Kopf traf, ließ er sich nicht irritieren (65.). Sein Ausrutscher in der Nachspielzeit blieb folgenlos. Bester Dortmunder. Note: 2,0

Bundesliga, 11. Spieltag: RB Leipzig – BVB 2:1 (1:0)

Über den Autor
Redakteur
Dirk Krampe, Jahrgang 1965, war als Außenverteidiger ähnlich schnell wie Achraf Hakimi. Leider kamen seine Flanken nicht annähernd so präzise. Heute nicht mehr persönlich am Ball, dafür viel mit dem Crossbike unterwegs. Schreibt seit 1991 für Lensing Media, seit 2008 über Borussia Dortmund.
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