BVB entledigt sich der größten Abstiegssorgen

3:2 in Stuttgart

Der BVB hat auch das dritte Abstiegsduell in Serie gewonnen und sich durch den 3:2 (2:1)-Sieg beim Liga-Schlusslicht VfB Stuttgart weiter Luft im Tabellenkeller verschafft. Bei den desolat auftretenden Schwaben dagegen wird die Lage immer prekärer.

STUTTGART

, 20.02.2015, 22:22 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB entledigt sich der größten Abstiegssorgen

Ilkay Gündogan (l.) bejubelt seinen Treffer zum 2:1 mit (v.l.) Pierre-Emerick Aubameyang, Kevin Kampl, Marcel Schmelzer und Marco Reus.

Als Stuttgarts Coach Huub Stevens noch auf Schalke tätig war, da prägte der "Knurrer von Kerkrade" das Motto "Die Null muss stehen". Die Haare sind seitdem ein wenig lichter geworden auf dem Schopf des Niederländers, doch seiner Leitlinie ist er sich treu geblieben. Und doch überraschte es am Freitagabend, dass er seinen seit sechs Heimspielen torlosen VfB mit acht defensiven Feldspielern ins Rennen gegen den Abstiegskonkurrenten aus Dortmund schickte.

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Bundesliga, 22. Spieltag: VfB Stuttgart - BVB 2:3 (1:2)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Borussia Dortmund.
20.02.2015
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Bilder der Partie Dortmund gegen Stuttgart.© Foto: dpa
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Immerhin: Der in Stuttgart längst nicht mehr unumstrittene Stevens traf damit den Ton der VfB-Anhänger. Die leidgeprüften Fans des Tabellenletzten forderten vor der Partie "Wadenkrampf und Bluterguss statt Selfie-Scheiß im Mannschaftsbus". Aus dem einstigen Stuttgart-21-Wutbürger ist im Ländle der VfB-Wutfan geworden.

Individuelle Überlegenheit

Und der BVB tat alles dafür, dass sich daran so schnell auch nichts ändert. Die Dortmunder nutzten von Beginn an ihre individuelle Überlegenheit und erspielten sich früh erste Chancen. Spielerisch war erneut eine Weiterentwicklung zu erkennen - und das trotz des ramponierten Rasens, der vor der Partie zu einem Scharmützel der jeweiligen Vereinsverantwortlichen geführt hatte.

Als der Ball dann über die Stationen Marcel Schmelzer, Marco Reus und Shinji Kagawa bei Pierre-Emerick Aubameyang landete, war es passiert: Der BVB führte verdient mit 1:0 (25.).

Kurze Freude

Die Dortmunder Freude währte jedoch nur kurz. Nach einem Durcheinander im BVB-Strafraum foulte Nuri Sahin Stuttgarts Georg Niedermeier. Aytekin entschied trotz des arg theatralischen Fallens des VfB-Kapitän sofort auf Strafstoß, Florian Klein verwandelte sicher zum 1:1 (32.) - Stuttgarts Torfluch war gebrochen. Glück im Unglück für Sahin: Obwohl er aus Sicht des Schiedsrichters eine klare Torchance unterbunden hatte, kam der Türke ohne Platzverweis davon. Es gab nicht einmal Gelb.

Hätte ein Gegentor vor drei Wochen noch katastrophale Folgen für die Stabilität des BVB gehabt, wiesen die Dortmunder nach dem Ausgleich ihre gestärkte mentale Verfassung eindrucksvoll nach. Anstatt die Schultern hängen zu lassen und das Fußballspielen einzustellen, kombinierten die Borussen unbeeindruckt weiter. Die Belohnung folgte prompt, als Ilkay Gündogan eine Hacken-Vorlage Kagawas zum verdienten 2:1-Pausenstand nutzte (39.).

Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte der BVB in einer an Höhepunkten nun armen Partie den Rhythmus, schwang den Taktstock allerdings angesichts des bevorstehenden Champions-League-Achtelfinals bei Juventus Turin (Dienstag, 20.45 Uhr) sehr gemächlich.

Nur vereinzelt ging es noch zügig nach vorne, die Konsequenz im Abschluss hatten die Borussen allerdings bis zum späten 3:1 durch Reus (89.) in der Kabine gelassen. Niedermeier könnte in der Nachspielzeit nochmal verkürzen (90.+1). Schön anzusehen war das alles nicht. Es genügte aber, um gegen desolate Stuttgarter nicht mehr in Bedrängnis zu geraten.

Revierderby am nächsten Samstag

Während dem VfB mehr denn je der Gang in Liga zwei droht, konnte sich der BVB nach drei Siegen gegen die direkten Konkurrenten Freiburg (3:0), Mainz (4:2) und eben Stuttgart der ärgsten Abstiegssorgen entledigen. Zur Belohnung wartet am kommenden Samstag ein echtes Highlight: das Derby gegen Schalke. 

 

 

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