BVB erneut mit Millionen-Minus - und einem kleinen Hoffnungsschimmer

Borussia Dortmund

Die Corona-Pandemie hat den BVB wirtschaftlich weiter im Griff. Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres weist der Klub ein dickes Minus aus. Eine Kennzahl macht zumindest ein wenig Mut.

Dortmund

, 10.05.2021, 14:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Corona-Pandemie setzt dem BVB weiterhin wirtschaftlich zu.

Die Corona-Pandemie setzt dem BVB weiterhin wirtschaftlich zu. © dpa

Wie erwartet schlagen die anhaltenden Umsatzeinbußen durch die fortwährende Corona-Pandemie bei Borussia Dortmund auch weiter deutlich zu Buche. Im dritten Quartal (1. Januar bis 31. März) des Geschäftsjahres erwirtschaftete der BVB einen Bruttokonzern-Gesamtleistung (Umsatzerlöse plus Transfer-Entgelte) von 85,8 Millionen Euro, ein Minus 48,6 Mio. Euro im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal.

Minus von knapp 20 Millionen Euro im dritten Quartal

Kumuliert für das bisherige Geschäftsjahr ergibt dies eine Konzerngesamtleistung von 276,1 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 431,8 Mio. Euro), der Umsatz brach also um 155,7 Mio. Euro ein. Für das dritte Quartal ergibt sich ein Konzernergebnis von -18,8 Mio. Euro, das negative Konzernergebnis für das bisherige Geschäftsjahr seit dem 1. Juli 2020 erhöht sich nach Steuern auf -45,0 Mio. Euro.

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Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum resultiert im Wesentlichen aus pandemiebedingten Umsatzeinbußen und einem um 29,2 Mio. Euro verringerten Ergebnis aus Transfergeschäften in Höhe von 9,8 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum 39,0 Mio. Euro). Haupttreiber der negativen Zahlen im dritten Quartal sind weiter die fehlenden Zuschauereinnahmen (0 statt 9,9 Mio. Euro im Vorjahr) und Verluste im Bereich Conference, Catering (-5,7 Mio. Euro).

Umsatzerlöse trotz Einbußen beim BVB minimal gestiegen

Positiv: Die Erlöse aus dem Bereich Merchandising (-1,1 Mio. Euro) und Werbung (-0,5 Mio. Euro) konnte der BVB weitgehend stabil halten, die deutliche Steigerung im Bereich der TV-Vermarktung (+16,4 Mio. Euro) mildert die dramatischen Einbußen ein wenig ab. Die Tatsache, dass die Konzernumsatzerlöse im dritten Quartal trotz der Einbußen minimal gesteigert werden konnten (80,0 Mio. Euro, +0,2 Mio. Euro) ist ein kleiner Mutmacher.

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Der mit den Profis fortgeschriebene Gehaltsverzicht hat nicht zu einem signifikanten Absinken der hohen Kosten beim Personalaufwand beigetragen. Im dritten Quartal stiegen die Aufwendungen sogar um 4,2 Mio. Euro auf 54,3 Mio. Kumuliert auf das bisherige Geschäftsjahr ergeben sich Personalaufwendungen in Höhe von 156,6 Mio. Euro, ein kleines Minus von immerhin 5,0 Mio. Euro.

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