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Borussia Dortmund

BVB gegen Bayern: Haaland drängt in die Startelf – neuer personeller Rückschlag

Der BVB freut sich vor dem Ligakracher gegen die Bayern über mehr personelle Alternativen. Erling Haaland drängt in die Startelf, ein Teamkollege erleidet einen Rückschlag. Das Personalupdate.

Mit einem großen Hallo und viel Applaus wurde Giovanni Reyna begrüßt, als er am Dienstag nach einer gefühlten Ewigkeit endlich ins Teamtraining der Dortmunder Borussia zurückkehrte. Seit Mitte September fehlt der 19-Jährige nun schon wegen einer Muskelverletzung, deren Heilungsprozess sich als extrem langwierig entpuppte. Reyna ist daher für das Topspiel gegen die Bayern am Samstag (18.30 Uhr, live bei Sky) natürlich noch kein Thema. Möglich sogar, dass er die verbleibenden zweieinhalb Wochen bis zur kurzen Winterpause dazu nutzen muss, um seinen immensen Rückstand aufzuarbeiten, eine Basis zu schaffen und dann erst im neuen Jahr wieder eine echte Alternative wird.

BVB-Stürmer Erling Haaland ist ein Kandidat für die Startelf

Schneller als erwartet ist Erling Haaland am Wochenende in Wolfsburg in den Dortmunder Kader zurückgekehrt. Allein seine Anwesenheit wirkte als Muntermacher, seine Präsenz war auch während des Kurzeinsatzes spürbar und half, vor dem wichtigen Gipfeltreffen mit den Bayern ein positives Signal auszusenden. Das Programm dieser Woche hat der Norweger bislang schadlos überstanden und genutzt, um nach seiner Verletzung am Hüftbeuger seine Rückstände weiter aufzuarbeiten. Auch Raphael Guerreiro steht wieder auf dem Trainingsplatz.

Vor allem die Rückkehr Haalands in die BVB-Startformation wird herbeigesehnt, der 21-Jährige scheint bereit. Ein Risiko werde die Borussia nicht eingehen, sagt Lizenzspieler-Leiter Sebastian Kehl im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. „Für welches Personal sich der Trainer dann entscheidet, werden die Trainingseindrücke der nächsten Tage zeigen.“ Tendenz: Haaland spielt von Beginn an, so lange die Füße ihn tragen. Auch Guerreiro ist nach seiner Pause in Lissabon und in Wolfsburg ein Startelf-Kandidat.

BVB-YoungsterYoussoufa Moukoko erleidet Rückschlag

Einen erneuten Rückschlag hat hingegen Youssoufa Moukoko erlitten. Nach Informationen der Ruhr Nachrichten hat sich der nun 17-jährige Teenager erneut eine Muskelverletzung zugezogen, die eine ohnehin schon verkorkste Hinrunde vorzeitig beendet. Noch am vergangenen Wochenende war er bei der U23 im Drittliga-Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern im Einsatz gewesen.

Das gesamte Kalenderjahr steht für das Dortmunder Ausnahmetalent unter keinem guten Stern: Im Frühjahr zog er sich bei der DFB-U21 einen Riss der Syndesmose zu. Nach mehr als drei Monaten Pause stieg Moukoko verspätet in die Sommervorbereitung ein, rang lange um Rhythmus und Form und musste sich mit geringen Einsatzzeiten zufriedengeben. Im Oktober dann die erste Muskelverletzung, weitere drei Wochen Pause waren die Folge. Kaum genesen, bremste ihn eine Augenentzündung aus, nun ereilte ihn der erneute gesundheitliche Rückschlag. Weil die Hinrunde schon in gut zwei Wochen endet, wird Moukoko erst im neuen Jahr wieder ein Thema für Trainer Marco Rose werden.

Über den Autor
BVB-Redaktion
Dirk Krampe, Jahrgang 1965, war als Außenverteidiger ähnlich schnell wie Achraf Hakimi. Leider kamen seine Flanken nicht annähernd so präzise. Heute nicht mehr persönlich am Ball, dafür viel mit dem Crossbike unterwegs. Schreibt seit 1991 für Lensing Media, seit 2008 über Borussia Dortmund.
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Dirk Krampe

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