BVB geht mit zwiespältigem Gefühl in die Pause

Der Kommentar

Das letzte Spiel, es passte irgendwie zu einer Hinrunde, die geprägt war von einem Auf und Ab, von vielen guten, aber eben auch vielen Momenten, in denen sich zeigte, wie schwierig es ist, ein Trio von gestandenen Eckpfeilern der Mannschaft durch eine große Zahl von talentierten, aber eben auch noch unfertigen Spielern zu ersetzen.

DORTMUND

, 20.12.2016 / Lesedauer: 2 min

Vielleicht täuschte der gute Saisonstart auch darüber hinweg, dass es nicht eine Frage von Wochen ist, gleich acht neue Spieler einzubinden und neue Hierarchien zu entwickeln. Sechs Tore gegen Warschau, sechs gegen Darmstadt, dann fünf gegen Wolfsburg, das alles binnen einer Woche - das waren drei Spiele, die Träume weckten, die die Erwartungshaltung steigen ließen und die Messlatte hoch legten - vielleicht zu hoch?

Harte Arbeit

Als die Gegner dann stärker wurden, als sie auch die "neue" BVB-DNA ein wenig entschlüsselt hatten, als die Verletzten dazu kamen, da wurde es schwieriger, da ging Leichtigkeit verloren. Da wurde es harte Arbeit und nicht selten sehr zäh. So bleibt unterm Strich ein zwiespältiges Gefühl zu Weihnachten.

Punktemäßig ist Dortmund noch einigermaßen im Soll, der Rückstand auf die direkten Champions-League-Plätze überschaubar. Doch die Tabelle ab dem zehnten Spieltag weist Dortmund allenfalls als Mannschaft des Mittelmaßes aus. Und das ist nicht der BVB-Anspruch.

Aufgeladene Akkus

Die Hoffnung ist groß, dass mit aufgeladenen Akkus, zurückkehrenden Verletzen und vielleicht dann ja auch mal konstanten Systemen nach der Winterpause auch der erfolgreiche Fußball zurückkehrt.

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