BVB gewinnt 2:0 gegen Dresden - Chaos durch Krawalle

Dynamisch gegen Dynamo

Mit Geduld und streckenweise schönem Kombinationsfußball ist Borussia Dortmund Dienstagabend ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Vor 73100 Zuschauern besiegte der BVB in seinem Zweitrundenspiel Dynamo Dresden hochverdient mit 2:0 und zeigte sich nach der 5:0-Gala gegen den 1. FC Köln vor allem spielerisch weiter verbessert.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 25.10.2011, 22:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB gewinnt 2:0 gegen Dresden - Chaos durch Krawalle

Dortmund ist eine Runde weiter.

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DFB-Pokal: Borussia Dortmund - Dynamo Dresden

Bilder von der DFB-Pokalpartie Borussia Dortmund gegen Dynamo Dresden.
25.10.2011
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Marcel Schmelzer und Dredens Filip Trojan versuchen an den Ball zu kommen. © Foto: dpa
Kevin Großkreutz (l) und David Solga kämpfen um den Ball. © Foto: dpa
Mario Götze (l) und Filip Trojan versuchen an den Ball zu kommen. © Foto: dpa
Robert Lewandowski (2.v.l) erzielt das 1:0. © Foto: dpa
Torschütze Robert Lewandowski dreht nach dem Treffer zum 1:0 jubelnd ab, Torwart Wolfgang Hesl (l.) schaut hilflos zu. © Foto: dpa
Robert Lewandowski (2.v.l) jubelt über seinen Treffer zum 1:0.© Foto: dpa
Dortmunder Jubel nach dem 1:0.© Foto: dpa
Dortmunder Spieler bejubeln das Tor zum 1:0.© Foto: dpa
Trainer Jürgen Klopp gestikuliert am Spielfeldrand. © Foto: dpa
Kevin Großkreutz ärgert sich.© Foto: dpa
Mario Götze (l) und Dresdens Cristian Fiel versuchen an den Ball zu kommen. © Foto: dpa
Anhänger von Dresden zünden Feuerwerkskörper in ihrem Fanblock. © Foto: dpa
Mario Götze versucht vor dem Dresdener Fanblock eine Ecke auszuführen. © Foto: dpa
Torschütze Mario Götze bejubelt seinen Treffer zum 2:0. © Foto: dpa
Mario Götze( r) freut sich über seinen Treffer zum 2:0. © Foto: dpa
Torschütze Mario Götze (l.), Ivan Perisic (M.) und Robert Lewandowski jubeln über das Tor zum 2:0. © Foto: dpa
Mario Götze( r) freut sich über seinen Treffer zum 2:0. © Foto: dpa
Schlagworte BVB

Schiedsrichter Peter Gagelmann aus Bremen entschied früh, das Spiel um 15 Minuten verzögert anzupfeifen, weil auch die beiden Mannschaften im Stau feststeckten. Auf dem Platz versteckte sich der Gast zunächst nicht und suchte aus dem defensiven 4-3-2-1 heraus mutig den Weg nach vorn.Drei Tage nach der 5:0-Gala gegen den 1. FC Köln hatte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp gegen den Zweitliga-Aufsteiger die ganz kleine Rotation gewählt und tauschte nur auf einer Position. Für die etatmäßige Nummer 1 Roman Weidenfeller stellte Klopp den Australier Mitch Langerak ins Tor – Langeraks erst zweites Profi-Pflichtspiel nach seinem starken Auftritt am 26. Februar beim 3:1 in München.

Geduld war gefragt gegen die im Umschaltspiel aufmerksamen Dresdner, die vor der Abwehr mit dem Ex-Dortmunder David Solga einen umsichtigen Sechser aufboten. Eine Flanke von Shinji Kagawa, dessen Leistungskurve endlich wieder nach oben zeigt, blockte die Dynamo-Defensive in letzter Sekunde (9.), dann strich Sebastian Kehls Kopfball nach Schmelzers Freistoß am langen Pfosten vorbei – auch Sven Bender kam nicht mehr an die Kugel (18.). Mit zunehmender Dauer setzte sich der Erstligist mehr und mehr in der Dresdner Hälfte fest.

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Marcel Schmelzer und Dredens Filip Trojan versuchen an den Ball zu kommen. © Foto: dpa
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Robert Lewandowski (2.v.l) erzielt das 1:0. © Foto: dpa
Torschütze Robert Lewandowski dreht nach dem Treffer zum 1:0 jubelnd ab, Torwart Wolfgang Hesl (l.) schaut hilflos zu. © Foto: dpa
Robert Lewandowski (2.v.l) jubelt über seinen Treffer zum 1:0.© Foto: dpa
Dortmunder Jubel nach dem 1:0.© Foto: dpa
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Trainer Jürgen Klopp gestikuliert am Spielfeldrand. © Foto: dpa
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Anhänger von Dresden zünden Feuerwerkskörper in ihrem Fanblock. © Foto: dpa
Mario Götze versucht vor dem Dresdener Fanblock eine Ecke auszuführen. © Foto: dpa
Torschütze Mario Götze bejubelt seinen Treffer zum 2:0. © Foto: dpa
Mario Götze( r) freut sich über seinen Treffer zum 2:0. © Foto: dpa
Torschütze Mario Götze (l.), Ivan Perisic (M.) und Robert Lewandowski jubeln über das Tor zum 2:0. © Foto: dpa
Mario Götze( r) freut sich über seinen Treffer zum 2:0. © Foto: dpa
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Bei Sven Benders Gewaltschuss aus 25 Metern hatte Dynamo-Torhüter Wolfgang Hesl die Finger noch am Ball, nach der anschließenden Ecke von Mario Götze aber klebte der Schlussmann auf der Linie und konnte dem wuchtigen Kopfball von Robert Lewandowski nur noch hinterherschauen – 1:0 (30.). Es war der elfte (!) Pflichtspieltreffer des Polen in dieser Saison.

Schiedsrichter Gagelmann, der auf dem Feld mit der Leitung der Partie keine Probleme hatte, musste das Spiel auch nach der Pause mehrfach unterbrechen, weil aus der Dresdner Kurve Feuerwerkskörper und bengalische Feuer gezündet wurden. Auf dem Platz zündete weiter nur der BVB seinen Turbo – vor allem über die rechte Seite, wo Lukasz Piszczek, der enorm lauffreudig war, im Zusammenspiel mit Götze stark harmonierte. Nach Vorarbeit des 19-Jährigen aber hätte der Pole flanken statt schießen müssen (54.). Als sich Dresdens Gueye verschätzte, kam Sebastian Kehl, von Götze frei gespielt, frei zum Schuss. Der Ball ging in die Fangzäune (63.).

Trotz des Rückstandes baute der Gast seine erste Verteidigungslinie erst hinter der Mittellinie auf und zog sich nach der Pause noch weiter zurück. Bender fand dennoch die Lücke für Mario Götze, der nach dem Traumpass des Sechsers mit dem 2:0 die Vorentscheidung herbeiführte (65.). Als auf dem Platz alles entschieden war, gingen mit einigen Idioten im Gäste-Block die Sicherungen durch. Wieder zündeten sie Feuerwerkskörper, Schiedsrichter Gagelmann musste erneut unterbrechen. Gäste-Kapitän Christian Fiel versuchte am Zaun zu schlichten. Es war ein unschönes Ende einer am Ende einseitigen Partie.

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