BVB II beendet die Winterpause in Unterhaching

Auf Augenhöhe

Die Spiele von Borussia Dortmund II in der 3. Liga gegen die SpVgg Unterhaching besitzen einen besonderen Reiz – mit Toren wird hüben wie drüben nie gegeizt. Im Hinspiel hatte der BVB die Nase vorn, gewann 4:2. Nun geht‘s am Samstag nach Bayern.

DORTMUND

, 21.01.2014, 17:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB II beendet die Winterpause in Unterhaching

Trainer David Wagner (l.) und Borussia Dortmund II wollen in Unterhaching jubeln.

„Das sind Begegnungen auf Augenhöhe mit vielen spielerischen Momenten. Unterhaching besitzt in der Offensive wahnsinnig viel Qualität“, sagt BVB-II-Trainer David Wagner. Und fügt hinzu: „Wir aber auch.“ Marvin Ducksch, Tammo Harder und Balint Bajner sind bislang Borussias Garanten für viele Tore. Und künftig kommt Neuzugang Tim Väyrynen noch dazu. In Unterhaching fehlt er aber noch. „Tim ist in seiner finnischen Heimat. Dort gilt es, noch einige Formalitäten zu erfüllen. Er braucht ohnehin noch Zeit. Schließlich hat er sein letztes Spiel für den FC Honka im November letzten Jahres absolviert.“

Neben Väyrynen fehlen in Unterhaching auch die erkrankten Jannik Bandowski und Jeremy Serwy sowie Thimmy Thiele (im Aufbautraining nach Kreuzbandriss), der verletzte Mustafa Amini und Julian Derstroff. Derstroff, der nach monatelanger Verletzungs- und Krankheitspause wieder ins Mannschaftstraining zurückkehrte, wird dies bedauern. Ihm gelangen im Hinspiel die vorentscheidenden Tore zur 2:0-Führung des BVB. Aber er muss sich gedulden. „In den Trainingstagen in Belek zeigte Julian gute Leistungen. Aber es darf jetzt auch nichts überstürzt werden. Überlastungen müssen vermieden werden“, betont David Wagner. Borussias Nachwuchstalent Mitsuru Maruoka genießt da bessere Aussichten, zumindest in den Kader vorzudringen. Der junge Japaner, der auch durchaus für Borussias A-Junioren-Bundesligateam auflaufen könnte, beeindruckte in den Testspielen durchaus. „Aber da ist noch alles offen“, sagt Dortmunds Coach.

Wagner blickt voraus. „Alle Spieler werden gebraucht. Sie kommen schon noch zum Zug. Das wird die Zeit nach der Winterpause beweisen.“ Allein fünf Borussen haben bereits ihre vierte Gelbe Karte gesehen. Amini, Ducksch, Meißner, Solga und Treude droht demnächst eine Spieltagssperre. Da werden sich große Möglichkeiten auftun – für andere. David Wagner: „Wir lösen solche Probleme, da gibt uns die Vorbereitung viel Vertrauen. Aber wir müssen wieder ans Limit. Anders geht es nicht.“

Lesen Sie jetzt