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BVB II erkämpft sich ein 0:0 gegen Kickers Offenbach

Nachholspiel am Mittwoch

Drittes Zu-Null-Spiel in Serie, aber diesmal kein Dreier. Als Trost diente Borussia Dortmund II nach dem 0:0 gegen Kickers Offenbach die Gewissheit, den rettenden 17. Tabellenplatz der 3. Liga zurückerobert zu haben.

DORTMUND

17.04.2013, 20:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Balint Bajner und sein BVB II erkämpften sich am Mittwoch ein 0:0 gegen Kickers Offenbach.

Balint Bajner und sein BVB II erkämpften sich am Mittwoch ein 0:0 gegen Kickers Offenbach.

BVB II: Alomerovic - Hornschuh (75. Treude), Hübner, Meißner, Unzola - Aminia, Kirch - Hofmann, Benatelli (58. Ducksch), Durm (90. Knappmann) - Bajner
Tore: Fehlanzeige

Die Borussen, die unter den Augen von BVB-Präsident Reinhard Rauball, Borussias Cheftrainer Jürgen Klopp und zahlreichen Dortmunder Bundesliga-Profis erneut ein großes Kampfspiel boten, wahrten damit ihre Chancen im Ausscheidungsrennen um den Klassenerhalt. „Diese Einsatzbereitschaft muss ich wieder einmal loben. Die Mannschaft lernt ein Spiel, das sie bislang so nicht kannte. Aber sie macht das wirklich großartig. Das dritte Spiel ohne Gegentor hält uns gut im Geschäft“, sagte BVB-II-Trainer David Wagner. Dortmunds Coach wartete zudem mit einem Sonderlob für seinen Keeper auf. „Zlatan Alomerovic hat seine tolle Verfassung noch einmal getoppt und den Punkt für uns gerettet.“

Allerdings, und dies gilt speziell für den ersten Spielabschnitt, hätten die Borussen auch drei Punkte erobern können. Jonas Hofmann war der große Ankurbler, Oliver Kirch überzeugte durch Übersicht, Mustafa Amini war ein ständiger Zerstörer, Eric Durm rannte für Zwei und Borussias Defensive blockte alles ab, was die Offenbacher auch versuchten. Drei hochkarätigen Chancen durch Kirch (16.), Durm (24.) und Hofmann (42.), der die ersten zwei Möglichkeiten aufgelegt hatte, stand nur einen OFC-Chance durch Fetsch (10.) entgegen. Aber die Borussen ließen alles ungenutzt. Die Kickers hatten in dieser Phase wenig zu bieten. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel.

Die Borussen mussten ihrem läuferischen Einsatz Tribut zollen, Offenbach kam immer stärker auf, zog in der Schlussphase ein wahres Powerplay vor dem BVB-Strafraum auf. Mathias Fetsch und Nicolas Feldhahn wurden bereits durch Alomerovic und Mustafa Amini gestoppt (48., 56.). Der Schlussauftritt gehörte jedoch Zlatan Alomerovic allein, der Bäckers Kopfball irgendwie noch erreichte – Aufatmen beim BVB, Punkt gesichert. „Für uns ist es jetzt wichtig, geregelt zu trainieren. Da spielt uns die Verlegung des Erfurt-Spiels auf den 7. Mai gut in die Karten. Eine weitere englische Woche wäre schwer zu verkraften“, betonte David Wagner und dachte dabei wohl schon an das Samstag-Spiel in Rostock. Marvin Bakalorz (Muskelfaserriss in der Wade) fehlt dort auf jeden Fall.

BVB II: Alomerovic - Hornschuh (75. Treude), Hübner, Meißner, Unzola - Aminia, Kirch - Hofmann, Benatelli (58. Ducksch), Durm (90. Knappmann) - Bajner
Tore: Fehlanzeige

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