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BVB II gewinnt verrücktes Spiel - Saisonstart geglückt

Last-Minute-Sieg gegen Rhynern

Wundenlecken war am Sonntag angesagt. Zumindest beim Teammanager. Ingo Preuß war am Samstag nicht ganz unbeschadet davon gekommen. 4:3 hatte der BVB II ein nervenaufreibendes Regionalliga-Spiel beim Aufsteiger Westfalia Rhynern gewonnen, das Siegtor erst mit dem Schlusspfiff erzielt - und Preuß seine Muskulatur überstrapaziert.

DORTMUND

, 21.08.2017 / Lesedauer: 3 min
BVB II gewinnt verrücktes Spiel - Saisonstart geglückt

Wer zuletzt jubelt, jubelt am besten: Michael Eberwein (r.) avancierte in der Nachspielzeit zum Matchwinner für den BVB II gegen Aufsteiger Westfalia Rhynern - am Ende stand ein 4:3-Auswärtssieg auf dem Zettel.

"Ich bin heute Morgen fast nicht aus dem Bett gekommen", berichtete der 61-Jährige knapp 24 Stunden nach dem emotionalen Höhepunkt eines packenden Fußballspiels. "Als Michi Eberwein das Ding zum 4:3 reingemacht hat, da bin ich einfach losgerannt. Ich wollte zu den Jungs in die Jubeltraube. Der Sprint war zu viel für meinen Körper."

40 "richtig gute Minuten"

Dabei war Sekunden zuvor die Gemütslage noch eine gänzlich andere gewesen. Lucas Arenz hatte in der Nachspielzeit zum 3:3 für die aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren getroffen. "Da wollte ich eigentlich auf alles schimpfen, was mir vor die Nase kommt. Musste ich dann zum Glück ja doch nicht", meinte Preuß.

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40 "richtig gute Minuten" des BVB II hatte er in der ersten Halbzeit gesehen. Neuzugang Beyhan Ametov hatte früh zur Führung getroffen (10.). Doch das Team von Trainer Jan Siewert verpasste in der Folge das zweite Tor - und lag nach einer Stunde plötzlich hinten, weil erst Kempes Tekiela (42.) und dann der Ex-Dortmunder Salvatore Gambino für Rhynern trafen.

"Das tut uns extrem gut"

Patrick Mainka (71.) und Lars Dietz (74.) bogen das Spiel binnen weniger Minuten wieder um. Dann kam die Schlussphase. Der Ausgang ist bekannt. Arenz zum 3:3 (90.+1), Eberwein zum 4:3 (90.+3). Der Rest war Party in Schwarzgelb. "Das tut uns extrem gut", meinte Trainer Siewert, "das wir nach einem Rückstand das Spiel drehen, dann den Ausgleich bekommen, und am Ende noch einmal und so kurz vor Schluss zurückschlagen können, das macht uns natürlich sehr glücklich."

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Gerade so früh in der Saison helfe ein solcher Sieg, das Selbstvertrauen bei der jungen Mannschaft weiter zu steigern. "Es ist wichtig, dass die Mannschaft weiß, dass sie jederzeit zurückkommen kann, auch wenn wir das Spiel heute schon vor der Halbzeit hätten entscheiden müssen", sagte der Trainer.

Zufriedener Blick auf die Tabelle

Sieben Punkte aus drei Spielen und Platz sechs bei einem Spiel weniger stimmen Siewert beim Blick auf die Tabelle zufrieden. "Ergebnistechnisch war das ein guter Start für uns nach dem Umbruch im Sommer. Wir wissen aber auch, dass wir uns fußballerisch noch weiter entwickeln müssen."

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