BVB II ordnet Offensive neu

Hoffnungen auf Kullmann

Nun ist es amtlich – pünktlich zum Ende der Winterpause muss Fußball-Regionalligist Borussia Dortmund II seine Offensive neu ordnen. Der Ausfall von Daniel Ginczek (Innenbandteilriss im rechten Knie) und der Transfer von Yasin Öztekin zwingen BVB II-Trainer Theo Schneider, entschlossen die Initiative zu ergreifen. Ein neuer Angriff muss her.

DORTMUND

von Von Harald Gehring

, 18.01.2011, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Immer engagiert im Training: Christopher Kullmann (r.) hofft auf ein Ende seiner torlosen Zeit beim BVB

Immer engagiert im Training: Christopher Kullmann (r.) hofft auf ein Ende seiner torlosen Zeit beim BVB

Damit ist der junge Franzose vielleicht der erste Kandidat für einen Platz im BVB II-Sturm – falls er nicht im Bundesliga-Kader benötigt wird. In der Hinrunde stand er der „Zweiten“ nur in neun Partien zur Verfügung. Ein weiterer Aspirant ist Christopher Kullmann. Er leidet zwar immer noch unter der „Null“ in Sachen Toreschießen. „Aber an ihm hängen unsere Hoffnungen“, sagt BVB II-Trainer Theo Schneider, der zwei weitere junge Trümpfe aufspielen kann: Marco Stiepermann und Ivan Paurevic. „Marco ist bereits Teil unserer Mannschaft, er könnte auch ganz nach vorn in die Spitze rücken“, betont der Coach, der zudem noch Ivan Paurevic in den engeren Bewerberkreis aufnimmt. „Ivan ist ein technisch versierter Spieler, der in den bisherigen Tests sein Können gezeigt hat“, betont Schneider.

Trotz der Ausfälle ist also für ausreichend Konkurrenzdruck gesorgt. Kullmann steigt nach seiner Magen-Darm-Erkrankung wieder ins Mannschaftstraining ein. Tim Treude, Marcel Kandziora, Nedim Hasanbegovic und Sevdail Selmani eifern ihm nach; alle haben ihre kleineren Blessuren auskuriert. „Christopher soll auf jeden Fall im nächsten Vorbereitungsspiel in Hamm eingesetzt werden. Er braucht die Praxis“, erklärt der Borussen-Trainer. „Allzuviel Zeit bleibt uns in der Vorbereitung nicht mehr. Allmählich muss sich die Mannschaft finden“, sagt Theo Schneider. Schon im nächsten Test am Freitagabend bei der SpVgg Hamm wird ein Team ohne „Experimentierfälle“ auflaufen. Das soll sich am folgenden Montag im Testspiel bei Davaria Davensberg fortsetzen. In beiden Begegnungen könnten allerdings zwei Spieler neue Chancen erhalten, die in den bisherigen Tests überaus positiv überraschten: Torhüter Sören Gerlach und Mittelfeldspieler Martin Zakrzewski. Noch sind die Stammplätze nicht vergeben.

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