BVB II verliert durch Königsschuss der Preußen

0:1 in Münster

Das von vielen erwartete Schützenfest beim Duell des neuen Drittliga-Spitzenreiters Münster gegen Schlusslicht Dortmund blieb aus. Den Preußen reichte ein „Königsschuss“ sechs Minuten vor dem Ende, um die Borussia geschlagen nach Hause zu schicken. Dennoch sprach BVB-II-Trainer David Wagner hinterher von einem „verdienten Sieg“ der Münsteraner, „ein Punkt für uns wäre glücklich gewesen“.

DORTMUND

von Von Wolfgang Bergs

, 30.09.2012, 18:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Leonardo Bittencourt scheiterte nicht nur in dieser Szene an Preußen-Torhüter Daniel Masuch.

Leonardo Bittencourt scheiterte nicht nur in dieser Szene an Preußen-Torhüter Daniel Masuch.

Nur ein Tor wollte der Borussia nicht gelingen. Sein Team sei 20, 30 Meter vor dem Tor zu verspielt gewesen, sah Wagner den Grund für dieses Manko. Ab der 25. Minute stellten die Preußen ihr System dann um, setzte den BVB mehr und mehr unter Druck. Doch Alomerovic konnte mit einer tollen Parade gegen Münsters Torjäger Matthew Taylor einen Einschlag vor der Pause noch verhindern. Auch nach dem Wechsel hielt der Druck der Preußen an. Und ausgerechnet in dieser Phase hatte der BVB bei einem von Kerem Demirbay eingeleiten Konter die Riesenchance zur Führung. Leonardo Bittencourt lief allein auf das Münsteraner Tor zu, verlor jedoch die Nerven, schloss viel zu früh ab, so dass Masuch den Ball zur Ecke lenken konnte (54.) David Wagner versuchte mit personellen Veränderungen wieder Stabilität zu schaffen, hatte aber mit seinen Einwechslungen diesmal kein Glück.

Amini kam für Hornschuh (62.), Bakalorz rückte auf die rechte Außenseite. „Doch dadurch konnten wir das Zentrum nicht mehr schließen“, erkannte Wagner. Wagner beorderte Chris Löwe in die Zentrale, doch der für Rico Benatelli eingewechselte Marcel Halstenberg (62.) bekam auf der linken Seite nie Zugriff auf das Spiel, so dass von dort auch der entscheidende Treffer eingeleitet wurde, den der eingewechselte Marco Königs im Anschluss an eine Ecke im Nachschuss erzielte. „Wir haben in den letzten Minuten förmlich darum gebettelt“, sagte Marvin Bakalorz, der an alter Wirkungsstätte gerne einen Punkt mitgenommen hätte, „aber vielleicht war das sogar mein Mann.“

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