BVB-Kader ist „bestimmt nicht zu groß“ - Michael Zorc bleibt gelassen

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Der BVB hat seine Hausaufgaben mit den Verpflichtungen von Meunier, Bellingham und Reinier längst erledigt. Michael Zorc blickt daher gelassen auf die finalen Wochen der Transferperiode.

Dortmund

, 06.09.2020, 18:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Einen knappen Monat lang hat das Transferfenster noch geöffnet in dieser merkwürdigen Fußballzeit. Bis zum 5. Oktober, zwei Monate länger als üblich, bleibt Zeit, um noch Spieler zu verpflichten oder abzugeben. Im Jahr 2020 ist eben alles ein bisschen anders.

Wolf, Passlack und Pherai sind die BVB-Kandidaten

Für die Spieler, die noch auf der Suche nach einem neuen Verein sind, ist es ein ewiger Sommer voller Ungewissheit. Die Vereine lassen sich Zeit, sondieren den Markt - und schauen spätestens seit der Corona-Krise aus dem Frühjahr mehr aufs Geld als in der jüngeren Vergangenheit. Jeder Euro wird zweimal umgedreht, was nicht nur verständlich, sondern vermutlich auch gut so ist.

Auch bei Borussia Dortmund gibt es noch ein paar Profis im Wartestand, die den Verein bei einem passenden Angebot verlassen dürften, weil ihre sportliche Perspektive eher trist daherkommt. Marius Wolf ist der bestbezahlte und prominenteste unter ihnen. Hertha BSC soll grundsätzlich Interesse an einer Verpflichtung des Rechtsaußens haben, hat bislang aber keine Signale gesendet, ein ernstzunehmendes Angebot beim BVB einzureichen. Auch Felix Passlack oder Immanuel Pherai gelten als Kandidaten für einen Abschied in diesem Sommer.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc bleibt „völlig entspannt“

Michael Zorc beobachtet das Treiben auf dem Transfermarkt dabei mit maximaler Gelassenheit. Das liegt vor allem daran, dass der BVB-Sportdirektor auf der Zugangs- und auf der Abgangsseite bereits fast alle Transfers realisiert hat, die auf seiner To-Do-Liste standen.

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Neun Spieler haben Borussia Dortmund bereits verlassen, den BVB-Kader mit Torhütern und aktuell 26 Feldspielern bewertet Zorc im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten als „bestimmt nicht zu groß“. Er werde gewiss keinen Spieler als Verkaufskandidaten abstempeln - und sei beim Blick auf den Transfermarkt „wirklich völlig entspannt“.

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