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Marco Reus verrät, wie er zu seinem Vornamen kam - und wie er eigentlich heißen sollte

Amazon-Dokumentation

Marco Reus ist einer der Hauptprotagonisten der Amazon-Dokumentation „Inside Borussia Dortmund“. Der Kapitän spricht über seine Verbundenheit zum BVB, die vielen Verletzungen - und verrät, wie er zu seinem Vornamen kam.

Dortmund

, 14.08.2019, 12:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marco Reus verrät, wie er zu seinem Vornamen kam - und wie er eigentlich heißen sollte

Marco Reus hat sich im Fußball einen Namen gemacht. Dennis Reus klingt da für viele eher befremdlich. © imago

Dennis oder Marco - das war die Frage im Sommer 1989. „Eigentlich hätte ich Dennis heißen sollen“, verrät Reus im ersten Teil der ab Freitag bei „Amazon Prime“ verfügbaren BVB-Dokumentation. Dann kam Marco van Basten dazwischen. Der niederländische Weltklasse-Stürmer hatte im EM-Finale 1988 gegen die UdSSR in München ein Volley-Tor für die Ewigkeit erzielt - und Reus‘ Eltern entschieden sich im letzten Moment um. Aus Dennis wurde Marco.

Der ist mittlerweile 30 Jahre alt, seit Sommer 2018 Kapitän von Borussia Dortmund und das Gesicht der Mannschaft. „Ich bin in einer Findungsphase. Ich weiß, was ich will und bin fest im Leben angekommen“, sagte Reus. Seit Ende März ist er Vater einer Tochter.

Reus über Verletzungen: „Manchen geht es einfach noch schlechter“

In der Dokumentation spricht der Ur-Dortmunder auch offen über seine lange Verletzungshistorie: „Natürlich waren die Verletzungen ein schwieriges Unterfangen, auch vom Kopf her. Trotzdem sind es halt nur Verletzungen, manchen geht es einfach noch schlechter und das muss man einfach so sehen.“

Reus blickt zurück auf den Zeitpunkt seiner Kreuzbandverletzung, die er sich in Anfangsphase des Pokal-Endspiels 2017 zugezogen hatte. „In der Halbzeit haben wir in der Kabine einen Test gemacht“, erzählt Reus. Die bittere Erkenntnis: „Das hört sich nicht so gut an. Dann wurde mir es klar. Ich habe geweint, weil es das Pokalfinale war.“ Die anschließende Reha sei eine „sehr schwierige Zeit“ gewesen.

Das sagt Michael Zorc über Marco Reus

Doch Reus kam gestärkt zurück und spielte die wohl beste Saison seiner Karriere. „Wir haben jetzt endlich mal einen Zustand, dass er über einen längeren Zeitraum verletzungsfrei geblieben ist. Und jetzt sieht man, was sich daraus entwickeln kann“, sagt Sportdirektor Michael Zorc. „Für Marco ist es eine besondere Ehre, Kapitän von Borussia Dortmund zu sein.“

So erscheinen die vier Teile der Serie
Die vierteilige Dokumentation startet am 16. August auf „Amazon Prime“. Die ersten drei Episoden erscheinen wöchentlich jeden Freitag, die finale Episode ist ab dem 13. September verfügbar.
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