Borussia Dortmund

BVB-Keeper Gregor Kobel: „Dann bekomme ich was zu hören von meiner Freundin“

BVB-Torhüter Gregor Kobel spricht vor dem Spiel gegen seinen Ex-Klub FC Augsburg über die ersten Monate in Dortmund, mögliche Anpassungsschwierigkeiten und wie er abseits des Platzes auftritt.
BVB-Keeper Gregor Kobel zieht eine positive Bilanz unter seine ersten Monate bei Schwarzgelb. © picture alliance/dpa

Borussia Dortmunds Torhüter Gregor Kobel ist angekommen bei Schwarzgelb. Der Schweizer, der im Sommer vom VfB Stuttgart ins Ruhrgebiet wechselte, ist vom ersten Tag an die klare Nummer Eins von BVB-Trainer Marco Rose. Wenn der BVB auf den FC Augsburg trifft (Samstag, 15.30 Uhr/live bei Sky), ist es für Kobel auch eine Reise in die Vergangenheit: Der 23-Jährige hütete in der Rückrunde der Saison 2018/19 das Tor der Fuggerstädter. Mit Kobel, der in 16 von 17 Spielen zwischen den Pfosten stand, schaffte der FCA damals den Klassenerhalt. Im BVB-Feiertagsmagazin blickt Kobel auf diese Zeit zurück und spricht über seine ersten Monate bei Borussia Dortmund.

Das sagt BVB-Torwart Gregor Kobel über…

… die Zeit, die er nach Spieltagen zum Entspannen benötigt: „Das kommt immer darauf an, wie viel man reist und um welche Uhrzeit man spielt. Abendspiele sind immer etwas schwerer, weil durch die Euphorie, die in einem drin ist, kann man auch ein bisschen länger nicht schlafen. Man kriegt es aber auf jeden Fall hin, dass man bis zum nächsten Spiel wieder fit ist.“

… mögliche Anpassungsschwierigkeiten beim BVB: „Ich war mir bewusst, dass es sicher ein großer Schritt ist, hier zum BVB zu kommen. Ich wollte von Anfang an einfach so sein, wie ich bin. Versuchen, meinen Teamkameraden zu helfen, positiv zu sein, zu unterstützen und zu pushen. Es ist jetzt super gelungen die ersten Spiele.“

… den Wechsel von Abstiegskampf zu Champions League: „Auf jeden Fall eine große Veränderung. Da geht es Schlag auf Schlag. Es war aber auch ein bisschen die Karriereplanung: Als ich bei Hoffenheim auf der Bank saß, war klar, dass ich eine Veränderung brauche. Dann war ich bei Augsburg, habe die Möglichkeit bekommen, Bundesliga zu spielen und wurde direkt in den Abstiegskampf geworfen. Das hat mir mega gutgetan, das waren mega Erfahrungen für mich.“

Zu Augsburger Zeiten traf Gregor Kobel als Gegner auf den BVB – und parierte gegen Marco Reus
Zu Augsburger Zeiten traf Gregor Kobel als Gegner auf den BVB – und parierte gegen Marco Reus. © imago-images © imago-images

… seine Art abseits des Platzes: „Eher ein bisschen ruhiger. Wenn ich so zu Hause rumlaufe (wie auf dem Platz, Anm. d. R.), dann bekomme ich was zu hören von meiner Freundin.“ (lacht)

… die Erinnerung an seinen Ex-Klub Augsburg: „Es war eine super Zeit, aber auch eine sehr schwere Zeit, gerade weil ich neu hierhergekommen bin. Wir haben viele Spiele verloren und sehr viele Gegentreffer bekommen. Trotzdem habe ich super Erfahrungen gemacht und war super dankbar, dass ich die Chance gekriegt habe, ins Tor zu gehen. Es ist auch positiv zu Ende gegangen, wir haben den Klassenerhalt erreicht. Und das war das Ziel. Ich habe auf jeden Fall eine positive Erinnerung.“

… die Stärken der Augsburger: „Augsburg ist eine Mannschaft, die natürlich auf Konter lauert. Sie haben mit Caligiuri einen guten Standard-Schützen. Sie haben einen gewissen Zusammenhalt, der wichtig ist. Gerade bei den Vereinen, die jetzt vielleicht nicht oben mitspielen. Gegen Vereine, die Punkte holen müssen, ist es immer eklig. Es gilt wachsam zu sein und offensiv unser Ding einfach durchzuziehen.“