BVB-Leader Witsel: Drei Punkte in München sind das Ziel

Vor dem Liga-Gipfel

Axel Witsel strahlte. Drei Punkte, Tabellenführung zurückerobert. Es war ein perfekter Samstag für den BVB. Die Geschichte mit den Lederhosen will sich der Belgier nochmal erklären lassen.

Dortmund

, 30.03.2019, 19:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Leader Witsel: Drei Punkte in München sind das Ziel

Axel Witsel sagt über Paco Alcacer: „Ich nenne ihn El Matador, weil er auf dem Platz wie ein Killer spielt.“ © Guido Kirchner

Was sagen Sie eigentlich zu Paco Alcacer?

Er ist verrückt. Ich nenne ihn „El Matador“, weil er auf dem Platz wie ein Killer spielt. Er braucht einfach nicht viele Chancen, um zu treffen.


Wie wichtig war dieser Sieg?

Super wichtig. Jeder weiß ja, gegen wen wir am nächsten Wochenende spielen. Deswegen war es heute unheimlich wichtig, dieses Spiel zu gewinnen. Niemand hat gedacht, dass die Bayern in Freiburg Punkte liegen lassen würden. Aber es ist so gekommen - und jetzt sind wir vorne.

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Bundesliga, 27. Spieltag: BVB - VfL Wolfsburg 2:0 (0:0)

Die Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg.
30.03.2019
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg.© dpa
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg.© Guido Kirchner
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg.© Guido Kirchner
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Schlagworte Fußball, Bundesliga

Ist das ein Vorteil, jetzt als Tabellenführer nach München zu fahren?

Das weiß ich nicht. Wir müssen deswegen nichts verändern. Wir müssen genauso motiviert in München auftreten, wie wir es hätten tun müssen, wenn wir als Zweiter dorthin gefahren wären. Und wir müssen alles dafür tun, auch bei Bayern München zu gewinnen.


Warum war es so schwierig gegen Wolfsburg?

Es ist nie leicht nach einer Länderspielpause. Viele Spieler waren mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. Außerdem hat Marco Reus gefehlt. Vor allem in den ersten zehn, fünfzehn Minuten war es sehr schwierig für uns. Dann wurde es besser. Wir hätten insbesondere im letzten Drittel besser spielen können. Wir hätten das Spiel schneller verlagern und mehr Zug zum Tor haben müssen.


Sind solche Siege wie heute genau die Siege, die es braucht, um am Ende Meister zu werden?

Wir brauchen solche Siege, ja. Wir haben in der Halbzeit gesagt, dass wir geduldig bleiben und bis zum Ende fokussiert bleiben müssen. Wir haben immer weitergemacht und am Ende zwei Tore erzielt. Alles ist gut.

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Wie war es nach dem Spiel vor der Südtribüne. Sehr laut, oder?

Es war verrückt. Aber eigentlich ist es das ja immer (lacht). Es ist egal, gegen wen wir spielen. Die Gelbe Wand ist immer da.


Und haben Sie verstanden, was die Fans gesungen haben? „Zieht den Bayern die Lederhosen aus“. Wissen Sie, was das bedeutet?

Irgendwas mit Hosen, oder? (lacht). Die Jungs haben es mir auf dem Platz erklärt. Vielleicht erklären sie es mir gleich in der Kabine nochmal genauer.


Was glauben Sie denn. Gehen die Bayern am nächsten Wochenende ohne Hosen vom Feld?

Es wird ein hartes Spiel. Wir haben sie hier im Hinspiel geschlagen. Warum sollen wir nicht auch bei ihnen im Stadion gewinnen? Das Ziel muss es sein, auch in München drei Punkte zu holen. Wir dürfen nicht dorthin fahren und denken, dass ein Unentschieden genug wäre. Wir müssen alles geben, um mit drei Punkten zurück nach Dortmund zu kommen.

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Was verändert sich dennoch durch die Tatsache, dass Sie als Tabellenführer nach München fahren?

Vielleicht werden die Bayern noch motivierter sein. Aber bei uns darf es nichts verändern. Ab jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel. Und wir wollen jedes Spiel gewinnen.

Aufgezeichnet von Tobias Jöhren in der Mixed Zone.
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