BVB-Legende kritisiert Hans-Joachim Watzke: „Schadet dem eigenen Trainer“

Borussia Dortmund

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke spricht in seiner Biographie auch über eine mögliche Rückkehr von Jürgen Klopp. Jetzt erntet Watzke Kritik von einem Ex-BVB-Spieler.

Dortmund

, 16.10.2019, 13:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Legende kritisiert Hans-Joachim Watzke: „Schadet dem eigenen Trainer“

© picture alliance/dpa

Borussia Dortmund wollte die Länderspielpause eigentlich nutzen, um vor den wichtigen nächsten Wochen in der Bundesliga durchzuatmen. „Viele Spieler sind bei der Nationalmannschaft und sind mit dem Kopf woanders. Der Rest schaltet ein bisschen ab und kommt erst einmal runter“, erklärte Mats Hummels noch nach dem enttäuschenden 2:2 in Freiburg.

In der Vorbereitungsphase auf das Bundesliga-Spiel gegen Gladbach am kommenden Samstag (19. Oktober) gibt es jetzt aber plötzlich wieder Kritik am BVB. Und das von einer Legende aus den eigenen Reihen.

Schlechter Zeitpunkt für die Buchveröffentlichung

„Fußballgott“ Jürgen Kohler kritisierte im Gespräch mit der „Sport Bild“ den Zeitpunkt der Veröffentlichung von Hans-Joachim Watzkes Biographie. „Ich halte den Zeitpunkt der Buchveröffentlichung für schwierig“, erklärte Kohler, der mit dem BVB von 1995 bis 2002 zwei Deutsche Meistertitel, den Gewinn der Champions League und den Triumph im Weltpokal feierte.

BVB-Legende kritisiert Hans-Joachim Watzke: „Schadet dem eigenen Trainer“

Abwehrchef Jürgen Kohler holte in seiner Zeit mit dem BVB drei Titel. © picture-alliance / dpa

Kohler spielt auf die momentane Kritik an, die es nach zuletzt drei Unentschieden in der Liga an den Leistungen der Borussia und mitunter auch an Trainer Lucien Favre gab. „Die Borussia hat bislang nicht souverän gespielt. Aki Watzke hat es sicher nicht mit Vorsatz gemacht, aber unbewusst schadet er dem eigenen Trainer.“

In Watzkes Buch „Echte Liebe - Ein Leben mit dem BVB.“ geht es auch um Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp und dass es - laut Watzke - vielleicht ein Fehler gewesen sei, sich im Sommer 2015 von Klopp zu trennen. Außerdem gab Watzke zu, vor der Verpflichtung von Lucien Favre auch bei Jürgen Klopp wegen einer möglichen erneuten Verpflichtung angefragt zu haben.

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