Der BVB - hier Gregor Kobel (l.) und Donyell Malen - ist bereit für das Topspiel gegen den FC Bayern München. © imago / RHR-Foto
Meinung

BVB-Leistung in Wolfsburg setzt Maßstäbe – die Bayern können kommen

Angeschlagen? Zurückgeschlagen! Borussia Dortmund überzeugt in Wolfsburg spielerisch und kämpferisch. Die Bayern können kommen. Jürgen Koers kommentiert.

Herrlich, wie schnell das im Fußball geht. Nagende Selbstzweifel nach dem Königsklassen-Aus am Mittwoch, dann das Schock-Gegentor nach zwei Minuten in Wolfsburg. Der BVB in der Krise? Von wegen!

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Mit dem Sieg bei den Wölfen, ermöglicht durch eine kämpferisch beeindruckende und spielerisch starke Leistung, hat Borussia Dortmund die Antwort auf die aufkommende Kritik gegeben und gleichzeitig eine Ansage formuliert: Trumpfen die Schwarzgelben derart geschlossen, widerstandsfähig und im Spielverlauf zunehmend kompromisslos auf, können ihnen in der Bundesliga nur wenige Teams Paroli bieten.

BVB gewinnt in Wolfsburg: Gipfeltreffen mit dem FC Bayern folgt

BVB-Trainer Marco Rose spricht gerne von „Benchmarks“, also von Maßstäben, an denen er seine Spieler misst. Das 3:1 in Wolfsburg hat in jeder Hinsicht angedeutet, was möglich ist. Die nächste Entwicklungsstufe lautet, diese Geschlossenheit und Gier kontinuierlich zu zeigen. „Wir müssen besser werden“, meinte Rose und macht keine Anstalten, sich zufriedenzugeben.

Das wird nötig sein, schon am Samstag beim Gipfeltreffen mit den Bayern. Dank zehn Siegen aus 13 Partien sitzen die Borussen den Münchnern im Nacken. Wenn nicht alles täuscht, ist der Serienmeister für den BVB nicht außer jeder Schlagdistanz. Zumindest für einen spannenden Titelkampf rechtzeitig entspannt sich in Dortmund auch die Personalsituation.

BVB zeigt in Wolfsburg die richtige Reaktion auf das Champions-League-Aus

Auf den massiven Druck nach dem Champions-League-Aus hat der BVB die richtige Reaktion gezeigt. Jetzt freut sich Fußball-Deutschland auf den Klassiker-Kracher. Weil Dortmund wieder da ist.

Über den Autor
BVB-Redaktion
Jahrgang 1980, liebt Sport und lebt (meistens) sportlich. Erste journalistische Gehversuche mit 15. Einser-Diplom in Sportwissenschaft an der Universität Hamburg (2006). Heinz-Kühn-Stipendiat. Seit 2007 bei Lensing Media tätig. Seit 2012 BVB-Reporter.
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Jürgen Koers

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