BVB macht 305 Millionen Euro Umsatz

Rekordergebnis

Der BVB hat das Geschäftsjahr 2012/13 wie erwartet mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Bei einem Umsatz von 305,2 Millionen Euro konnte das Vorjahresergebnis (215,2) noch einmal deutlich gesteigert werden. Der Verein sei laut Hans-Joachim Watzke damit de facto frei von Schulden.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 22.08.2013, 11:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hans-Joachim Watzke verkündete am Donnerstag einen Rekordumsatz von 305 Millionen Euro für den BVB.

Hans-Joachim Watzke verkündete am Donnerstag einen Rekordumsatz von 305 Millionen Euro für den BVB.

Im Umsatz, wo der BVB erstmals über die Marke von 300 Millionen Euro sprang, stieß Dortmund mit exakt 305,2 Millionen Euro in Dimensionen vor, die in Deutschland nur der FC Bayern erreicht. Nach der Rekordmarke von 215,2 Millionen Euro im Vorjahr steigerte der Klub dank des anhaltenden sportlichen Erfolgs seine Erlöse noch einmal um satte 41,7 Prozent. Einher geht damit auch ein neuer Rekordgewinn von 53,3 Millionen Euro (Vorjahr 34,3), der sich vornehmlich aus dem Transfer von Mario Götze zum FC Bayern speist. Es waren glänzende Zahlen, die der BVB-Geschäftsführer und Finanzgeschäftsführer Thomas Treß vorstellten. In fast allen Erlös-Bereichen hat der BVB noch einmal zugelegt, so erzielte Dortmund aus der TV-Vermarktung 87,6 Millionen Euro (Vorjahr 60,4), aus Werbung und Sponsoring flossen 44,8 Mio. Euro (31,4) in den Konzern. Erstmals übersteigen die eigenen Forderungen und liquiden Mittel (rund 80 Millionen) die Verbindlichkeiten (56,1 Millionen), womit der BVB laut Watzke quasi schuldenfrei sei.

Der Erfolg hat allerdings seinen Preis. Der Personalaufwand kletterte auf annähernd 100 Millionen Euro, rechnet man die Ausgaben für die Amateure, den Nachwuchs und die 580 Angestellten heraus, verschlang die Profi-Mannschaft 76 Millionen Euro. Für die laufende Serie, so Watzke, kalkuliere man mit einer Summe zwischen 64 und 66 Millionen Euro. Besitzer der BVB-Aktie dürfen sich auf eine Dividende freuen. Die soll von sechs Cent im Vorjahr auf zehn Cent pro Aktie steigen.

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