BVB mit hochverdientem 3:0 gegen Paderborn

"Europa" im Blick

Borussia Dortmund darf das Minimalziel Europa League weiter im Blick behalten. Der BVB erfüllte am Samstagnachmittag im ersten von zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen die Pflicht und besiegte Aufsteiger SC Paderborn hochverdient mit 3:0 (0:0).

DORTMUND

, 18.04.2015, 16:05 Uhr / Lesedauer: 3 min
Gemeinsame Freude über die drei Punkte nach der Partie gegen Paderborn: Jürgen Klopp drückt Shinji Kagawa.

Gemeinsame Freude über die drei Punkte nach der Partie gegen Paderborn: Jürgen Klopp drückt Shinji Kagawa.

Henrikh Mkhitaryan, Pierre-Emerick Aubameyang und Shinji Kagawa trafen für die Borussia, die sich allerdings  erst in der zweiten Halbzeit freispielen konnte und sich mit dem Erfolg auch endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedete.

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Bundesliga, 29. Spieltag: Borussia Dortmund - SC Paderborn 3:0 (0:0)

Die Bilder zur Partie BVB - SC Paderborn.
18.04.2015
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Bilder der Partie Borussia Dortmund und dem SC Freiburg.© Foto: DeFodi
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Gemeinsame Freude über die drei Punkte nach der Partie gegen Paderborn: Jürgen Klopp drückt Shinji Kagawa.© DeFodi
Drei Heimspiele sind´s noch. "Wir können jetzt nicht jede Woche den Trainer verabschieden", meinte Jürgen Klopp.© dpa
Matthias Ginter zeigte gegen Paderborn sein starkes Zweikampfverhalten und spielte einen Traumpass auf Aubameyang - der bedankte sich mit dem Treffer zum 2:0.© Foto: DeFodi
Nur ganz dezent gingen die Fans auf die Ankündigung von Jürgen Klopp ein, zum Ende der Saison den BVB zu verlassen. Sie folgten damit dem Wunsch des scheidenden Trainers.© dpa
Echte Liebe: Auch für Jürgen Klopp war gab es Gänsehaut-Momente gegen den SC Paderborn.© DeFodi

Jürgen Klopps Worte am Tag nach seiner öffentlichen Erklärung, am Saisonende den BVB nach sieben Jahre zu verlassen, waren offenbar durchgedrungen zu den Fans. Es sei, so Klopp, keine Zeit für eine Abschiedsparty, keine Zeit, ihn zu feiern im ersten Heimspiel, nachdem das Ende der Ära Klopp beschlossen ist. Und was immer die Anhängerschaft an Ideen ausgebrütet hatte, sie respektierte seinen Wunsch nach einer „echten Spielatmosphäre.“

Alles war also wie immer. Dazu gehörte leider auch, dass die gute Atmosphäre auf den Rängen in den ersten 45 Minuten kaum einmal auf den Rasen übersprang.

Gepflegter Sommerkick

Würden der Kalender nicht April und das Thermometer nur 14 Grad angezeigt haben, man hätte von einem gepflegten Sommerkick sprechen können. Die besondere Brisanz, die auch Klopp der Partie zugemessen hatte, war jedenfalls nur sehr selten zu erkennen.

Auf zwei Positionen hatte Dortmunds Trainer seine Elf nur verändert, die frisch verletzten Sebastian Kehl und Neven Subotic wurden von Matthias Ginter und Erik Durm ersetzt, ansonsten scheint sich Klopp vorgenommen zu haben, einem engen Stamm zu vertrauen. Kein Immobile, kein Ramos, kein Kampl, das sagte schon einiges aus.

Langeweile - kein Tempo

Der Schuss von Matthias Ginter aus gut 25 Metern zwang Lukas Kruse im Paderborner Tor zu einer ersten Reaktion und verhieß einiges (4.). Danach aber brach gepflegte Langeweile aus. Paderborn überließ dem BVB die Hoheit über den Ball, mit der Taktik, den Raum zwischen eigenem Strafraum und der Mittellinie extrem zu verdichten, hatten die Ostwestfalen schon den entscheidenden Schlüssel gefunden. Auf der Fläche von knapp 30 Metern gelang es dem BVB nicht, Tempo zu entwickeln oder gar ein Überraschungsmoment zu kreieren.

Lebhaft wurde es eigentlich bis zur Pause nur für 180 Sekunden. Da flankte Paderborns Koc zunächst scharf vor das Dortmunder Tor, Sokratis hatte gegen den Ex-Dortmunder Uwe Hünemeier den Arm draußen, ein  Pfiff aber blieb trotz des spektakulären Sturzes von Hünemeier aus. Aus dem Konter heraus trieb Aubameyang den Ball über die rechte Seite nach vorne, nach seiner Flanke aber beging Jakub Blaszczykowski ein Offensivfoul. Als der Ball im Tor landete, war längst abgepfiffen (34.). Aubameyang stand dann gleich doppelt vor seinem 13. Saisontreffer, verpasste aber einen scharfen Ball von Durm (35.) und schloss den Heber über Kruse nach Pass von Gündogan etwas zu unplatziert ab (36.).

Entschlossen nach der Pause

Das sehr frühe Zurückkehren auf den Platz nach der Pausenansprache sollte Entschlossenheit demonstrieren, und tatsächlich kam die Borussia nach dem ersten schnellen Angriff sofort zu ihrem Tor. Kuba bediente nach Balleroberung des BVB außen Aubameyang, dessen direkte Flanke wuchtete Henrikh Mkhitaryan per Kopf ins kurze Eck – 1:0 (48.). Ausgerechnet der Armenier, war man versucht zu sagen, denn bis dahin agierte Dortmunds Mittelfeldspieler erneut sehr unglücklich.

Doch das Tor hatte so manche Blockade gelöst. Ginter leitete den zweiten BVB-Treffer mit einem schönen Pass auf Aubameyang ein, diesmal passte der Lupfer des Gabuners über Kruse (55.). Paderborn defensiv nun vogelwild, nach Mkhitaryans Hackentrick schoss Blaszczykowski Kruse auf der Linie an, kaum 30 Sekunden später steckte Hummels sehenswert auf Schmelzer durch, Ginter kam nach dem Rückpass frei zum Schuss – wieder war ein Abwehrbein noch dazwischen (58.).

Anders als im Hinspiel, als der BVB ein 2:0 nach der Pause noch arg nachlässig verspielte, war der Aufsteiger an diesem Tag schlicht zu harmlos. So konnte Dortmund es verschmerzen, dass Schiedsrichter Felix Brych sowohl  Aubameyang (71.) als auch Kagawa (79.)  das vermeintliche 3:0 wegen einer Abseitsstellung aberkannte. Der Japaner aber traf nur eine Minute nach seinem nicht gegebenen Treffer dann doch noch zum Endstand.

Und als alles gelaufen war, feierte die schwarzgelbe Gemeinde doch noch ihren scheidenden Trainer – mit lauten „Jürgen Klopp“-Sprechchören.

 

trallalla  

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