BVB nach peinlichem 1:1 in Nikosia vor dem Aus

Champions League

Drei Spiele, kein Sieg - Bundesliga-Primus Borussia Dortmund droht nach einer blamablen Vorstellung bei Außenseiter APOEL Nikosia das vorzeitige Aus in der Champions League. Drei Tage nach der Niederlage gegen RB Leipzig (2:3) musste der BVB beim 1:1 (0:0) auf Zypern einen weiteren schweren Rückschlag hinnehmen.

NIKOSIA

, 17.10.2017, 22:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB nach peinlichem 1:1 in Nikosia vor dem Aus

Enttäuscht nach dem 1:1 gegen Nikosia: Mario Götze.

Von seinen bislang 16 Duellen gegen deutsche Mannschaften hatte APOEL Nikosia 14 verloren, doch das sollte für Borussia Dortmund am Dienstagabend kein Ruhekissen sein. Ein peinlicher Auftritt der Dortmunder kostet nun schon fast alle Chancen auf das Überwintern in der Königsklasse. Der Grieche Sokratis bewahrte den BVB vor einem noch schlimmeren Ausgang.

 

Die als heißblütig bekannte Kulisse der Zyprer gar nicht erst zum Faktor werden zu lassen, das gelang der Borussia in der Anfangsphase noch recht gut. Andrey Yarmolenko und Shinji Kagawa hatten mit Schüssen von knapp jenseits der Strafraumkante zwei erste kleinere Chancen für die Gäste, die nach 15 Minuten über 70 Prozent Ballbesitz auf sich vereinigten. APOEL zog sich in einem sehr defensiv aufgezogenen 4-4-2 sehr weit zurück, überließ der Borussia den Ball und setzte gegen die aufgerückte Dortmunder Kette auf lange Bälle in die Schnittstellen.

Stecker gezogen

Mit der ersten Torannäherung der Zyprer aber war es, als hätte man dem BVB den Stecker gezogen. Igor De Camargo, früher auch mal für Borussia Mönchengladbach am Ball, konnte von Ömer Toprak so eben noch am Torschuss gehindert werden, die erste Gelegenheit der Gastgeber sollte die insgesamt letzte in einer zunehmend frustrierenden ersten Hälfte aus Dortmunder Sicht werden.

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Champions League, 3. Spieltag: APOEL Nikosia - BVB 1:1 (0:0)

Bilder der Champions-League-Partie zwischen APOEL Nikosia und Borussia Dortmund.
17.10.2017
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Bilder der Champions-League-Partie zwischen APOEL Nikosia und Borussia Dortmund.© Foto: dpa
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Denn fortan gelang dem BVB so gut wie nichts mehr. Es war kein Tempo im Spiel, es gab kein Spiel über die Außen, keine Positionswechsel und keine überraschenden Aktionen. Jegliche Inspiration fehlte - und besonders auch die Präzision. Vor allem aus der eigenen Abwehr heraus landeten etliche Bälle in den Füßen eines Gegenspielers.

Schmelzer feiert Comeback

Dabei hatte Peter Bosz mit einigen durchaus überraschenden Personalien auf das 2:3 gegen Leipzig reagiert. Marcel Schmelzer feierte links tatsächlich sein Comeback, und Bosz setzte Innenverteidiger Marc Bartra auf der rechten Seite der Viererkette ein, wo der Spanier allerdings vor allem durch übermotivierte Vorstöße auffiel.

Es blieb ein magerer Auftritt und wurde zunächst nicht besser nach der Pause. Und als Torhüter Roman Bürki einen katastrophalen Fehlpass in die Füße von Ebecilio spielte, drohte sich die weiteste Reise dieser Gruppenphase zu einem echten Albtraum auszuwachsen. Bürki ließ dessen Schuss aus 15 Metern auch noch nach vorne abprallen, der eingewechselte Stürmer Mickael Poté reagierte schneller als alle Dortmunder und schob zum 1:0 ein (62.).

Sokratis per Kopf

Der BVB unter Schock, doch Sokratis mit seinem Kopfball zum 1:1 nach einer kurz ausgeführten Ecke gab die Hoffnung auf einen glimpflichen Ausgang zurück (67.). Immerhin fighteten die Schwarzgelben nun, weil sie aber weiter das Risiko erhöhen mussten, tauchte Nikosia viel öfter vor dem Dortmunder Tor auf, als allen lieb sein konnte.

Verunsicherung kroch in alle Beine. Vorne blieb das Spiel Stückwerk, auch wenn Kagawa mit einem Knaller an die Latte noch eine gute Tormöglichkeit hatte. Bosz musste dann Toprak vom Feld nehmen, Jeremy Toljan besetzte die rechte Seite, wo ihn Aloneftis übel tunnelte. Die scharfe Hereingabe rauschte an allen vorbei (78.).

Aubameyang an den Pfosten

Dortmund rannte die Zeit davon. Die leidenschaftlich fightenden Gastgeber hatten durch Ghayas Zahid sogar noch die Riesenchance zum 2:1 (90.), Aubameyang traf in der Nachspielzeit nur den Pfosten. Für den BVB war das 1:1 eine riesige Enttäuschung.

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