BVB-Neuzugang Adeyemi: „Haaland-Nachfolger? Das will ich ausschließen“

Redakteur
BVB-Neuzugang Karim Adeyemi während einer Pressekonferenz in Salzburg.
Will beim BVB seinen eigenen Stil einbringen: Karim Adeyemi. © imago / GEPA pictures
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Am Dienstagnachmittag hat Karim Adeyemi seinen Vertrag bei Borussia Dortmund unterschrieben, knapp 24 Stunden später hat sich der 20-Jährige auf einer Pressekonferenz zu seinem Wechsel geäußert. Seinem Klub RB Salzburg ist der Offensivspieler dankbar. Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund erklärte: „Es waren unglaubliche vier Jahre mit dem Karim. Wenn man sieht, wie er sich entwickelt hat als Sportler und als Typ. Er ist extrem beliebt. Es ist nicht verwunderlich, dass er diesen Weg geht. Wir sind sehr stolz.“

Das sagt BVB-Neuzugang Karim Adeyemi über …

… seinen Wechsel zum BVB: „Ich hatte sehr schöne Jahre in Salzburg, bin sehr dankbar. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe. Jetzt mache ich einen neuen Schritt. Mit war wichtig, dass wir hier im letzten Jahr die Ziele erreicht und das Double geholt haben.“

… die Verhandlungen mit dem BVB: „Kontakt gab es schon länger. Ich habe Dortmund öfter verfolgt in der Bundesliga. So hat es sich ergeben, dass ich mit den Verantwortlichen mehr in Kontakt gekommen bin, mich wohlgefühlt und ich diesen Schritt gemacht habe.“



… seine Zeit in Salzburg:
„Es gab so viele Momente. Man kann sich in Salzburg einfach nur wohlfühlen. Es sind so viele gute Menschen um dich rum. Ich kann mich nur bei allen bedanken. Es ist einfach nur ein gesegneter Ort.“

… die Entscheidung für den BVB: „Das kann der nächste gute Schritt werden. Es gab viele gute Gespräche. Ich habe mich dann gemeinsam mit meiner Familie entschieden, diesen Weg zu gehen. Für mich muss auch außenrum alles passen. Generell die Philosophie.“

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… die Erwartungen in Dortmund: „Es ist ähnlich, wie ich hier in Salzburg in die erste Mannschaft gekommen bin. Zufälligerweise war es wieder Erling Haaland, wo die Leute denken, dass ich der Nachfolger bin – aber das will ich ausschließen, weil ich ein ganz anderer Spieler bin. Uns beide kann man da auch nicht vergleichen. Ich versuche, meinen Stil in die Mannschaft zu bringen und der Mannschaft zu helfen. Ich habe keinen Druck, sondern vielmehr Vorfreude.“

… angebliches Interesse des FC Bayern München: „Von konkreten Gesprächen weiß ich nichts. Ich habe mich mit Dortmund zusammengesetzt und es hat harmoniert.“



… seinen Kurztrip am Dienstag nach Dortmund:
„Ich hätte gedacht, ich wäre etwas nervöser. Aber es war ganz ok. Aber natürlich war es aufregend. Emotional wird es hier in Salzburg nach dem letzten Spiel. Ich mag Abschiede nicht so gerne.“

… BVB-Trainer Marco Rose: „Ich kenne ihn ein wenig aus Salzburg. Von dem Trainerteam habe ich viele gute Sachen gehört. Ich habe mit Marco Rose geredet – das ist immer sehr wichtig bei einem Wechsel. Wir haben ein offenes Gespräch geführt. Er wollte mich sehr gerne in Dortmund haben. Deswegen gehe ich mit einem guten Gefühl zum BVB.“

… seine persönliche Entwicklung: „Das ist schwierig zu sagen. Es gibt viele Sachen, die ich noch verbessern kann. Was wichtig ist: Ich möchte mich verbessern. Es ist wichtig, das zu reflektieren. Es geht alles immer noch besser.“

… seine letzten beiden Spiele mit Salzburg: „Die 20 Tore will ich auf jeden Fall schaffen (aktuell steht er bei 19, Anm. d. Red.). Wichtiger ist aber, dass ich Torschützenkönig werde. Hoffentlich schaffe ich das.“

… seine Vorfreude auf die Bundesliga: „Ich freue mich sehr auf die Fans, aber auch auf die Mannschaft – wie ich mich einleben kann. Ich möchte Stammspieler werden, dafür werde ich alles tun.“