Borussia Dortmund

BVB-Neuzugang Nico Schlotterbeck: „Deswegen habe ich die Entscheidung pro Dortmund getroffen“

Nico Schlotterbeck wechselt zu Borussia Dortmund - trotz anderer Angebote. Jetzt spricht der BVB-Neuzugang über die Gründe für seine Entscheidung, die Vorfreude auf den Signal Iduna Park und seine Stärken.
Aktuell noch bei der deutschen Nationalmannschaft, bald beim BVB: Nico Schlotterbeck. © Imago / Zink

Borussia Dortmund geht mit einer runderneuerten Innenverteidigung in die Saison 2022/23. Neben Mats Hummels und Niklas Süle, der ablösefrei vom FC Bayern München nach Dortmund wechseln wird, hat sich auch Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg für den BVB entschieden und einen Vertrag bis 2027 unterschrieben. In seinem ersten Interview bei BVB-TV erklärt der 22-Jährige jetzt, worauf er „richtig Bock“ hat, welche Rolle die Fans für ihn spielen und was der ausschlaggebende Grund für seine Entscheidung war, zu Borussia Dortmund zu wechseln.

Nico Schlotterbeck spricht über…

… seine Entscheidung für Borussia Dortmund: „Ich hatte super Gespräche, ob es mit Sebastian Kehl war, dem Trainer, Michael Zorc, Hans-Joachim Watzke. Sie haben mir einfach den Eindruck vermittelt, dass ich hier den nächsten Schritt gehen kann. Und ich habe sehr viel über den Klub gehört, man sieht viel über die Fans und das Stadion. Das imponiert mir und deswegen habe ich die Entscheidung pro Borussia getroffen. Und habe da jetzt richtig Bock drauf.“

… seine Art des Fußballspielens: „Ich will in viele Zweikämpfe gehen, was den Beruf des Innenverteidigers ausmacht. Deswegen kann man mich schon als modernen Innenverteidiger bezeichnen, ich suche gern die Zweikämpfe, mag es aber auch, den Ball zu haben und Lösungen zu finden. Das probiere ich hier in den Klub einzubringen und ich denke, das bekomme ich auch hin.“

… sich als Typen: „Ich werde alles für den Verein geben – und ich werde alles dafür unterordnen. Ich lege mein Leben auf den Fußball, auf den Beruf aus. Neben dem Platz bin ich etwas extrovertiert, habe sehr viel Spaß mit den Leuten, lasse auch mal einen Witz auf Kosten anderer da. Man kann mich so beschreiben, wie man mich im Fernsehen sieht. Ich glaube, ich bin sehr selbstbewusst und gehe meinen eigenen Weg.“

… seine Teamkollegen Mats Hummels uns Niklas Süle: „Als ich in der entscheidenden Phase, in der Jugendphase war, da war Mats einer der besten Innenverteidiger Deutschlands und weltweit. Da hat man hochgeschaut. Und wenn man jetzt mit ihm in einem Team spielen darf, dann macht das einen unendlich glücklich. Und Nikki ist einen Weg gegangen, den ich auch gehen will. Er ist in sehr jungen Jahren zu einem großen Klub gegangen und hat da seine Spuren hinterlassen. Das will ich versuchen, hier zu schaffen. Deswegen freue ich mich, auf beide hier zu treffen. Mit Nikki hatte ich schon ein bisschen bei der Nationalmannschaft zu tun, wir haben uns ganz gut verstanden und von Mats habe ich mal ein Trikot in der Liga abgestaubt. Ich glaube, wir werden uns sehr gut verstehen.“

… die Derbys mit Borussia Dortmund: „Ich glaube, hier sind die Derbys noch einmal ganz anders als bei anderen Klubs. Ich habe das Berlin-Derby nur ohne Zuschauer erlebt. Wenn ich hier das Revierderby mit Zuschauern erlebe, ist das etwas ganz anderes. Für solche Spiele spielt man Fußball und die werden wir dann auch in naher Zukunft gewinnen.“

…. seine Vorfreude auf das erste Spiel im Signal Iduna Park: „Die ist brutal groß, weil du für solche Fußballspiele Fußball spielst. Und ich habe glaub ich ein Spiel fünf Minuten hier unter vollen Rängen gespielt, und da habe ich auch nicht so gut gespielt, als ich reinkam. Ich will die nächsten Jahre hier meine Topleistung abrufen und mit den Fans im Rücken können wir etwas ganz Großes erreichen.“

Durchblick am Mittwoch​

Ob Corona, politische Ereignisse oder aktuelle Krisen. Ulrich Breulmann beleuchtet für Sie immer mittwochs die Nachrichten der Woche. Damit Sie den Durchblick behalten.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.