BVB-Neuzugang Reinier: „Ich will den Fans Freude bereiten“

Borussia Dortmund

Reinier bringt das brasilianische Flair zurück zu Borussia Dortmund. In seiner ersten Medienrunde spricht der 18-Jährige über seinen Wechsel zum BVB, Stärken und Ziele.

Dortmund

, 25.08.2020, 20:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neuzugang Reinier ist am Dienstag voll ins BVB-Training eingestiegen.

Neuzugang Reinier ist am Dienstag voll ins BVB-Training eingestiegen. © Inderlied / Kirchner-Media

„Alles gut“, sagt Reinier zum Start auf Deutsch. Mit der neuen Sprache tut sich der Brasilianer logischerweise sonst noch schwer. Dafür verspricht er fußballerisch großes Vergnügen, wie er in der BVB-Medienrunde im Anschluss an das Training am Dienstag erzählte. Dort äußerte sich der 18-jährige Leihspieler von Real Madrid über …


… Borussia Dortmund: „Ich weiß, dass Borussia Dortmund ein großer Klub mit einer langen Geschichte ist, und es gibt hier ein sehr großes Stadion. Wir Brasilianer verfolgen diesen Verein grundsätzlich viel. Der BVB hat ja auch eine lange Geschichte mit brasilianischen Spielern - Amoroso, Dede oder Tinga.“

… seine Entscheidung für den BVB: „Ich hätte auch in Spanien bleiben können. Aber als sich die Option mit dem BVB auftat, musste ich kein zweites Mal darüber nachdenken. Der Klub ist bekannt dafür, Spieler sehr gut weiterzuentwickeln, und da wusste ich, das ist das Richtige. Ich bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung.


… seine Ziele für die nächsten zwei Jahre: „Ich möchte als Spieler neue Dinge lernen und mich weiter entwickeln, und auch als Persönlichkeit wachsen. Ich möchte neue Sprachen lernen, Deutsch und Englisch, das ist auch wichtig für mein weiteres Leben. Ich möchte natürlich sportlich mit dem Klub erfolgreich sein, wenn möglich Titel gewinnen. Und nicht zuletzt möchte ich den den Fans viel Freude bereiten.“

Reinier sprach am Dienstag in einer Medienrunde über seinen Wechsel zu Borussia Dortmund.

Reinier sprach am Dienstag in einer Medienrunde über seinen Wechsel zu Borussia Dortmund. © Inderlied / Kirchner-Media

… seine Position: „Ich kann im vorderen Bereich eigentlich alles spielen, mir machen auch alle verschiedenen Positionen in der Offensive Spaß. Der Trainer muss letztlich entscheiden, wie ich der Mannschaft am besten helfen kann.“


… seine lange Wettkampfpause, weil er seit Januar coronabedingt nur drei Spiele bestritten hat: „Während dieser Pause habe ich viel individuell trainiert, speziell im Kraftraum im physischen Bereich, weil ich wusste, dass das nötig sein wird, wenn es wieder losgeht. Als endlich wieder trainiert werden durfte, habe ich mit der ersten Mannschaft von Real Madrid trainiert und gemerkt, dass ich diese Herausforderung brauche und auch, dass ich noch viel an mir arbeiten muss.“


… sein Vorbild und seine Stärken:Kaka ist ein Idol für mich und ein Spieler, mit dem ich des Öfteren verglichen werde. Aber ich möchte nicht ein zweiter Kaka sein, sondern ich möchte Reinier sein und die Fans mit meiner Art überzeugen. Ich mag das schnelle Spiel, mit kurzen Pässen und Doppelpässen. Ich mag es, meinen Mitspielern zu helfen, sie in gute Positionen zu bringen, und ich komme auch gerne selber zum Abschluss.“

… das 1:7 der Brasilianer gegen Deutschland bei der WM 2014: „Das war kein guter Tag für uns Brasilianer. Aber was soll ich machen? Mein neuer Mitspieler Mats Hummels war ja dabei, aber ich habe noch nicht mit ihm darüber gesprochen.“


… die Eingewöhnung in Dortmund: „Es gefällt mir sehr gut hier, die ersten Eindrücke sind positiv. Die Stadt ist schön, ich wurde gut aufgenommen im Verein. Mein Vater ist bei mir, meine Mutter und meine jüngere Schwester kommen hoffentlich bald aus Madrid nach. Für uns Brasilianer ist das Familienleben sehr wichtig. Nach und nach wird alles gut!“

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