BVB nimmt viele positive Aspekte mit nach Hause

Der Kommentar

Viel schlauer sind wir ja nicht nach diesem Auftakt, denn eins sollte sich Borussia Dortmund gewiss sein: Einem derart schwachen Gegner wie dem VfL Wolfsburg wird man nicht so schnell wieder begegnen. Dennoch kann der BVB aus diesem 3:0 natürlich viele positive Aspekte mit nach Hause nehmen.

WOLFSBURG

, 19.08.2017 / Lesedauer: 2 min
BVB nimmt viele positive Aspekte mit nach Hause

Zufrieden mit dem Auftakt in Wolfsburg: Hans-Joachim Watzke (l.) und Peter Bosz.

Dortmund stand in allen Räumen sicher und übte Dominanz aus, die Struktur stimmte, und die Organisation passte deutlich besser als vor einer Woche noch im Pokalspiel. Technisch, taktisch und auch in Punkto Zweikampfstärke war Wolfsburg klar unterlegen. Dass die weitaus besseren Einzelspieler in schwarzgelben Trikots steckten, tat ein Übriges.

Unerwartet leichter Auftakterfolg

So stand am Ende ein unerwartet leichter Auftakterfolg, der Rückenwind geben dürfte für die kommenden Wochen. Und der für zumindest 90 Minuten auch ein wenig ablenkte - bis das Thema Dembele wieder langsam an die Oberfläche kroch.

 

Apropos Dembele: Nuri Sahin rollte dem wechselwilligen Franzosen zwar nicht gleich den roten Teppich aus, er reichte ihm aber stellvertretend für die gesamte Mannschaft gewissermaßen die Hand zur Versöhnung. Man werde über Dembeles Fehlverhalten zu gegebener Zeit dann deutlich reden müssen, meinte Sahin, "aber er ist jung. Und wir brauchen ihn." Weil Dembele ein "Unterschiedspieler" sei, so Sahin.

Fakten liegen auf dem Tisch

Eine Entscheidung in der Causa Dembele dürfte dabei wohl in der kommenden Woche fallen. Man werde das Zeitfenster nicht bis zum Schluss ausschöpfen, erklärte Michael Zorc vor dem Spiel. Die Fakten liegen dabei unverändert auf dem Tisch, Redebedarf darüber gebe es nicht, so Hans-Joachim Watzke. Geht Barcelona dem BVB nicht mit großen Schritten entgegen, wird der Transfer endgültig platzen.

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