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BVB plagen Personalprobleme - Quartett fällt aus

Spiel in Hoffenheim

Mit großen Personalproblemen reist Borussia Dortmund am Freitag (20.30 Uhr) zum schwierigen Auswärtsspiel bei der in der Bundesliga noch unbesiegten TSG 1899 Hoffenheim. Trainer Thomas Tuchel sprach auf der Pressekonferenz auch über den Höhenflug der Kraichgauer und seinen angeblichen Stress mit Mario Götze. Hier gibt's das Video.

DORTMUND

, 15.12.2016 / Lesedauer: 3 min

BVB-Trainer Thomas Tuchel über...

... die Personalsituation: "Wir haben in dieser Woche leider festgestellt, dass wir der hohen Belastung der vergangenen Wochen Tribut zollen müssen. Papa Sokratis, Gonzalo Castro und Sebastian Rode fallen nach den Fouls im Spiel gegen Köln aus, Lukasz Piszczek ist zwar früh genug raus, kann aber ebenfalls nicht spielen. Erik Durm hat Rückenprobleme, Marc Bartra hatte Fieber, sie sind fraglich wie auch Shinji Kagawa. Raphael Guerreiro ist zwar jetzt wieder im Training, hat aber die hohe Intensität gespürt. Er fehlt sicher. Dazu fallen ja Nuri Sahin und Neven Subotic ohnehin aus."

... Alternativen gerade für die Abwehr: "Wir versuchen es schon mit dem Kader zu lösen, den wir haben. Momentan denken wir nicht an Verstärkungen durch die U23. Sven Bender ist wieder im Training, vielleicht müssen wir ihn bringen, obwohl wir es aus Vernunftsgründen noch nicht tun würden, wenn alle gesund wären. Vielleicht bleibt uns nichts anderes übrig, als unvernünftig zu sein. Aber er ist beschwerdefrei und in einer herausragenden Verfassung zurück."

... die Entwicklung der TSG: "Eine sehr gute Mannschaft und ein guter Trainer ergeben das Bild, das wir jetzt sehen. Ich fühle mich bestätigt über das, was ich vor einem Jahr schon über Julian Nagelsmann gesagt habe."

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... TSG-Stürmer Sandro Wagner: "Ich war selber Abwehrspieler, mit großer Wahrscheinlichkeit würde ich sehr ungern gegen ihn spielen. Er steht sehr gerne mit dem Rücken zum Tor, er legt gerne die Bälle ab. Wagner ist ein klassischer Zielspieler, mit einer gewissen Grundaggressivität. Aber wir werden uns zu wehren wissen."

... die Probleme gegen Teams, die aggressiv spielen: "Es ist ganz normal, damit Schwierigkeiten zu haben. Es hat eine Entwicklung stattgefunden: Wir wollen angreifen, wir wollen Lösungen finden, um früh zu attackieren. Das führt dann auch dazu, dass andere sich dagegen Lösungen einfallen lassen. Im letzten Spiel gegen die TSG haben sie uns mit fünf offensiven Spielern überrascht, die unsere Abwehr fast manngedeckt haben. Spätestens nach der letzten Halbserie haben sich die Gegner auch etwas gegen unser Spiel überlegt. Es wird immer intensiver und mutiger verteidigt. Es ist nicht das Problem, dass wir Probleme damit haben. Der nächste Schritt ist, dass wir uns auch dafür Lösungen überlegen."

... fehlende Konstanz bei Schürrle und Götze: "Es gibt bestimmt nicht den einen Grund. Beide sind spät eingestiegen, kamen dann zu einer neuen Mannschaft. Andre Schürrle hat eigentlich gut reingefunden, dann aber war er vier Wochen verletzt. Bei Mario hatten wir die Hoffnung, dass er in einem gewohnten Umfeld schnell zurückfindet. Andre traf auf einen Trainer, den er gut kannte. Wir hatten die Hoffnung, dass sie schneller Fuß fassen, aber wir haben auch eingeplant, dass es dauern kann. Bei beiden ist die Erwartungshaltung sehr hoch. So lange sie sich aber so einbringen, wie sie das tun und alles geben, so lange haben sie unser Vertrauen."

... den angeblichen "Zoff" mit Mario Götze während des Trainings am Dienstag: "Ich wurde am Mittwoch darüber informiert, ich hätte Stress mit Mario. Das ist einfach nicht wahr. Ich habe nach einer Passübung, an der zehn Spieler beteiligt waren, laut gesagt, dass ich nicht zufrieden bin („Das ist ja wie in der C-Jugend“, Anm. d. Red.). Die Journalisten, die da waren, haben das gehört, und es ist auch vollkommen okay, darüber zu schreiben. Aber der Satz ging nicht nur an Mario. Das ist ein großer Unterschied."

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