BVB-Pokalsieger: Freudentränen bei Piszczek - Terzic im Gefühlschaos

Borussia Dortmund

Freudentränen bei BVB-Routinier Lukasz Piszczek, große Emotionen bei Trainer Edin Terzic. Borussia Dortmund erlebt in Berlin einen Pokalabend der großen Gefühle.

Berlin

, 13.05.2021, 23:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die BVB-Spieler lassen Lukasz Piszczek hochleben.

Die BVB-Spieler lassen Lukasz Piszczek hochleben. © imago / Kirchner-Media

Der alte Hase Lukasz Piszczek fiel schon beim K.o.-Treffer zum 4:1 (87. Minute) vor Glück auf die Knie, die Reservespieler stürmten den Rasen, auch bei der Delegation auf den Tribünen gab es kein Halten mehr. Mit überschwänglichem Jubel bei allen Beteiligten feierte Borussia Dortmund die Minuten des größten Glücks, dann die endgültige Eruption der Endorphine beim Abpfiff: DFB-Pokalsieger 2021!

BVB-Trainer Edin Terzic übermannen die Emotionen

Auf dem Rasen bildeten sich Spielertrauben, sie hüpften, tanzten und fielen im Siegertaumel übereinander her, es gab kein Halten mehr für alle in Schwarz und Gelb. Manch einem kullerten die Freudentränen die Wange herunter, wie bei BVB-Legende Piszczek (im Trikot von Kumpel Marcel Schmelzer unterwegs), den die Mannschaft im Kreis auf Händen trug und in die Luft warf. „Das werde ich für mein ganzes Leben mitnehmen“, sagte Piszczek bei „Sky“ sichtlich mitgenommen. Auch Trainer Edin Terzic übermannten die Emotionen, als die Partie beendet war, neigte er den Kopf, presste die flachen Hände gegeneinander. Geschafft! Der BVB schwebte im fünften Pokalhimmel.

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Im goldenen Konfettiregen stemmte dann der überragende Kapitän Marco Reus mit beiden Händen den schweren Pott in die Höhe, umrahmt von den Mitspielern und dem Trainerteam auf der Sondertribüne. Alle Spieler durften ran an die Trophäe, Mahmoud Dahoud wollte sie gar nicht wieder loslassen, nicht nur von Erling Haaland gab es ein liebevolles Küsschen für den mit Edelsteinen besetzten Pokal, der nun für ein Jahr Borussia Dortmund gehört.

Die BVB-Spieler feiern im Olympiastadion eine große Party

Siegerfotos, selbst auf dem Marathontor wie schon vor vier Jahren. Ekstase. Immer wieder der Gesang „Campeones, campeones, ole-ole-ole“. Noch größer wäre das Glück nur ausgefallen, wenn die Mannschaft es mit 30.000 Fans im Stadion hätte teilen können. Dass keine Zuschauer dabei sein konnten, mag ein Wermutstropfen sein. Es schmälerte den Erfolg jedoch in keiner Weise. Diesen Triumph widmeten die Spieler neben den verletzten Kollegen ganz sicher auch ihren Anhängern, wie Reus und Piszczek mehrfach betonten.

Später ging die Party in der Kabine weiter, Bob Marleys „Three little birds“ zwitscherten, Bier floss in durstige Kehlen - und in die Klamotten: Trainer Edin Terzic bekam auf der Pressekonferenz die traditionelle „Dusche“ verpasst, angeführt von Fußball- und Feierbiest Erling Haaland.

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