BVB-Profi Gio Reyna greift an: Konkurrenzkampf mit Marco Reus

Borussia Dortmund

Der junge BVB-Profi Gio Reyna kommt einem Stammplatz immer näher. Einer seiner größten Konkurrenten ist ausgerechnet Marco Reus. Reyna weiß, wie schwer es für ihn wird.

Dortmund

, 10.09.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 3 min
BVB-Profi Gio Reyna bei der Medienrunde am Donnerstag.

BVB-Profi Gio Reyna bei der Medienrunde am Donnerstag. © Inderlied/Kirchner-Media

BVB-Youngster Gio Reyna ist einer der Gewinner der diesjährigen Vorbereitung bei Borussia Dortmund. Mit seinen Ambitionen hält der Amerikaner nicht hinterm Berg, zu Positionskonkurrent Marco Reus aber schaut er respektvoll auf.

In einer Medienrunde sprach der 17-Jährige über seine Rolle vor der ersten kompletten Profi-Saison, seine Erwartungen an sich und das große Ziel aller, Deutscher Meister zu werden.

Das sagt BVB-Profi Gio Reyna über…

…die Spieler, zu denen er aufschaut beim BVB: „Da nenne ich Marco Reus. Er ist nicht nur unser Kapitän, er ist auf der Liste der Spieler, zu denen ich als junger Fußballer immer aufgeschaut habe, ganz oben an erster Stelle. Er hilft mir so viel auf und neben dem Platz. Marco ist ein außergewöhnlicher Spieler, der für diesen Klub so viel geleistet hat.“

…den Konkurrenzkampf mit Reus um einen Platz im zentralen Mittelfeld: „Er ist ein Weltklassespieler. Natürlich gibt es den Wettbewerb, natürlich wäre es wohl ein bisschen einfacher für mich, wenn er verletzt wäre. Aber seine Rückkehr hat so positiven Einfluss auf uns alle. Ich kann auch auf anderen Positionen spielen, er kann das auch. Und es gibt ja nicht nur ihn. Der Konkurrenzkampf bei den Offensivspielern ist schon sehr groß.“


…Jadon Sancho und die Tatsache, dass er weiter beim BVB spielt: „Er ist ein weiterer Spieler, von dem ich sehr viel lernen kann. Er kam im gleichen Alter wie ich zu Borussia Dortmund, er weiß, was es braucht, um sich hier und in der Bundesliga durchzusetzen. Er ist zudem ein lustiger Mensch, mit dem man gerne zusammen ist.“

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…die Systemdiskussion während der Vorbereitung: „Wir haben doch sehr viele Spieler, die auf vielen verschiedenen Positionen spielen können. In der vergangenen Saison hat das 3-4-3 für uns gut funktioniert, aber wir können da variieren. Ich denke, wir können beides spielen.“


…die Ziele für die neue Saison: „Meine persönlichen Ziele sind klar. Ich möchte viel mehr Spiele machen als in der vergangenen Saison, Tore schießen, Tore vorbereiten, helfen zu gewinnen, wie auch immer ich dazu beitragen kann. Generell möchte ich weiter wachsen als Profi, ich bin so jung, da kann ich mich in allen Bereichen noch verbessern. Als Mannschaft haben wir große Ambitionen in allen Wettbewerben, der BVB ist schließlich ein großer Klub.“

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…die Stärke des Kaders: „Ja, ich glaube, dass wir stärker sind als im Vorjahr. Wir haben mehr Tiefe im Kader, wir haben einige aufregende neue Puzzleteile hinzugefügt.“


…das zentrale Mittelfeld, das mit zwei 17-Jährigen besetzt sein könnte: „Wir spielen auf unterschiedlichen Positionen, er spielt tiefer als ich. Das mit dem Alter und der fehlenden Erfahrung spielt keine Rolle, denke ich. Wenn du gut genug bist, bist du auch alt genug. Wir verstehen uns in der Tat gut, auch außerhalb des Platzes.“

…das Spiel in Duisburg am Montag: „Es ist ein Pokalspiel, das sagt alles. Es wird ein Kampf. Wir vergleichen das Spiel nicht mit dem vor einigen Wochen, das war Vorbereitung. Am Montag geht es um einiges, es wird total anders werden. Sie werden fighten, wir müssen den Kampf annehmen und den Gegner ernst nehmen.“


…die Arbeit von BVB-Coach Lucien Favre mit jungen Spielern: „Er ist richtig gut darin, uns viele Freiheiten zu geben, weil er weiß, dass wir noch Teenager sind. Er hilft uns, aus unseren Fehlern zu lernen und gibt uns viele Hinweise. Das gibt uns viel Selbstvertrauen.“

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…die Akzeptanz innerhalb des Teams: „Ich habe in meinen ersten sechs Monaten viel gelernt und einen großen Sprung gemacht. Jetzt bin ich bereit für mehr, für eine größere Rolle. Das Wichtigste für mich ist Selbstvertrauen, das habe ich. Ich mache weniger Fehler, bin weniger nervös, die Mitspieler akzeptieren mich. Sie trauen mir auch eine gute Saison zu.“


…die Formulierung der Saisonziele: „Ich persönlich will jedes Spiel gewinnen, das gilt auch für meine Mitspieler. Wir gehen nicht in die Saison und erwarten, dass Bayern Meister wird. Wir erwarten, dass wir Meister werden. Und ich glaube, dass unsere Chancen ganz gut sind. Es ist mein wichtigstes Ziel, dass wir die Bundesliga gewinnen.“

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