BVB-Profis zaubern Patienten ein Lächeln ins Gesicht

Besuch in der Kinderklinik

Große, leuchtende Kinderaugen blicken den BVB-Profis am Dienstag entgegen, als sie nach und nach in der Kinderklinik an der Beurhausstraße eintrudeln. Für einen Moment gibt es Wichtigeres als den letzten Tabellenplatz. In diesem Moment geht es nur darum, diese kranken Kinder glücklich zu machen.

DORTMUND

, 02.12.2014, 22:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Besuch in der Kinderklinik ist längst Tradition, der BVB kommt seit Jahren – als Meister oder eben auch als Tabellenletzter. Den Kindern, die manchmal schon seit Monaten im Krankenbett liegen, ist der Tabellenplatz egal. Sie wollen ihre Idole treffen.

David ist 13 Jahre alt, gerade hat er noch geschlafen. Er zieht einen Schlauch hinter sich her, auf seinem Kopf sind nur noch ganz wenige Haare. David ist sehr krank, er hat Jürgen Klopp schon vor zwei Jahren die Hand geschüttelt. Jetzt wieder. Als der Trainer zur Tür hereinkommt, ist der Junge hellwach, auch wenn er schüchtern ist - die Freude ist unübersehbar.

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Die BVB-Profis zu Besuch in der Kinderklinik Dortmund

Große, leuchtende Kinderaugen blicken den BVB-Profis entgegen, als sie nach und nach in der Kinderklinik an der Beurhausstraße eintrudeln. Für einen Moment gibt es Wichtigeres als den letzten Tabellenplatz, die sportliche Krise. In diesem Moment geht es nur darum, diese kranken Kinder glücklich zu machen.
02.12.2014
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Die BVB-Profis besuchen die kleinen Patienten in der Kinderklinik Dortmund.© Foto: DeFodi
Die BVB-Profis besuchen die kleinen Patienten in der Kinderklinik Dortmund.© Foto: DeFodi
Die BVB-Profis besuchen die kleinen Patienten in der Kinderklinik Dortmund.© Foto: DeFodi
Die BVB-Profis besuchen die kleinen Patienten in der Kinderklinik Dortmund.© Foto: DeFodi
Die BVB-Profis besuchen die kleinen Patienten in der Kinderklinik Dortmund.© Foto: DeFodi
Die BVB-Profis besuchen die kleinen Patienten in der Kinderklinik Dortmund.© Foto: DeFodi
Die BVB-Profis besuchen die kleinen Patienten in der Kinderklinik Dortmund.© Foto: DeFodi
Die BVB-Profis besuchen die kleinen Patienten in der Kinderklinik Dortmund.© Foto: DeFodi
Die BVB-Profis besuchen die kleinen Patienten in der Kinderklinik Dortmund.© Foto: DeFodi
Die BVB-Profis besuchen die kleinen Patienten in der Kinderklinik Dortmund.© Foto: DeFodi

Klopp und seine Spieler gehen von Station zu Station, von Raum zu Raum. Sie wünschen gute Besserung und schnelle Genesung, übergeben Geschenktüten, schreiben Autogramme, lächeln unermüdlich für Fotos.

„Das war aufregend“, sagt Carmen (12), nachdem Jürgen Klopp sie in den Arm genommen hat. Sie wurde am Dienstag wegen ihrer hohen Zuckerwerte eingeliefert. Das Foto schickt sie sofort mit dem Handy an ihre Freundinnen. Für den 21-jährigen Robin ist das Treffen mit den Fußballstars ein Hoffnungsschimmer. Robin hatte einen Gehirntumor, er wurde operiert, jetzt muss er eine Chemotherapie machen. Die fehlenden Haare überdeckt er mit einer Kappe – mit BVB-Logo. Die Genesungswünsche von Lukasz Piszczek, Sven Bender und Kevin Großkreutz gibt er zurück: „Ihr seid eine super Truppe. Ihr schafft das schon“, sagt er. Die BVB-Profis nicken. „Wir müssen es schaffen“, antwortet Piszczek.

Dann kommt Jürgen Klopp rein. Blödelt gleich mit dem jungen Patienten herum. Fünf, sechs Fotos machen sie zusammen. „Ich kann auch doof gucken“, sagt der BVB-Trainer, verschränkt die Arme, drückt das Kinn ein bisschen nach unten. Robin macht’s ihm nach. Lautes Lachen dringt aus seinem Zimmer in den Flur hinaus. „Es ist schön, dass sie sich um uns kümmern“, sagt Robin. „Das erhält das Lebensgefühl.“

Ein paar Meter weiter versucht Mats Hummels die Treppe hinunterzugehen. Er braucht Minuten für eine Stufe – jeder will ein Foto mit ihm machen. Der Besuch sei sehr entspannend gewesen, sagt er, als es nach etwas mehr als einer Stunde wieder zurück in den schwarzgelben Bus geht.

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