Anzeige


BVB scheidet gegen ManCity aus: Elfmeter-Entscheidung sorgt für Unmut

Champions League

Der BVB-Traum vom Halbfinale der Champions League platzt gegen Manchester City. Can und Terzic hadern nach dem 1:2 mit der Elfmeter-Entscheidung, Reus präsentiert sich als fairer Verlierer.

Dortmund

, 14.04.2021, 23:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Schiedsrichter Carlos del Cerro Grande (r.) zeigt auf den Elfmeterpunkt.

Schiedsrichter Carlos del Cerro Grande (r.) zeigt auf den Elfmeterpunkt. © imago / Jan Huebner

Borussia Dortmund bietet Manchester City im Viertelfinale der Champions League einen großen Kampf, muss sich nach 180 intensiven Minuten aber geschlagen geben. Emre Can und Edin Terzic hadern nach dem 1:2 im Rückspiel mit der strittigen Elfmeter-Entscheidung, BVB-Kapitän Marco Reus präsentierte sich als fairer Verlierer. Die Stimmen zum Spiel.


Borussia Dortmund verliert gegen Manchester City: Das sagen die BVB-Protagonisten nach dem Champions-League-Aus


Emre Can (BVB-Profi): „Das Spiel hat sich klar geändert nach dem 1:1. Ich habe den Ball zuerst mit dem Kopf berührt und dann ist er an meine Hand gekommen. Ich glaube, in den Regeln steht, dass das dann kein Handspiel ist. Wenn wir deswegen einen Elfmeter gegen uns bekommen und dann verlieren, ist das bitter. Im Hinspiel wurde uns ein Tor weggenommen - das tut weh. Ich weiß zu hundert Prozent, dass ich den Ball zuerst mit dem Kopf berührt habe. Trotzdem können wir stolz auf uns sein. Wir haben gegen die beste Mannschaft der Welt gespielt und haben gesehen, dass wir mithalten können. Es ist dennoch schmerzhaft, hier auszuscheiden, weil wir die Chance hatten, weiterzukommen.“

Jetzt lesen

Marco Reus (BVB-Kapitän): „Bis zum Elfmeter haben wir das gut gemacht. Sie hatten zwar die besseren Torchancen, aber wir sind ruhig geblieben. Nach dem Elfmetertor hatten wir kein Konzept mehr und waren zu wild. ManCity hat ein sensationelles Positionsspiel und es wird schwierig, an den Ball zu kommen. Aus meiner Sicht war es Handspiel. Mir wurde aber gerade auch gesagt, dass der Ball vom Kopf an die Hand gegangen ist. Laut FIFA-Regeln ist es dann kein Strafstoß. Wenn es auf der anderen Seite so gekommen wäre, hätten wir auch lautstark protestiert. ManCity war heute besser, sie haben cleverer gespielt - und das muss man auch neidlos anerkennen. [...] Natürlich sind wir sehr traurig.“

Edin Terzic (BVB-Trainer): „Zuallererst muss man gratulieren, Manchester City ist verdient in die nächste Runde eingezogen. Nach drei von vier Halbzeiten waren wir weiter. Es ist ärgerlich, wenn wir durch zwei Gegentore die nächste Runde aus der Hand geben. Handspiel ist immer eine schwere Kiste. Ich habe da meine Meinung zu. Man hat uns vor der Saison gesagt, wenn man sich selbst an die Hand köpft, wird das nicht als Handspiel angesehen. Es war ein verdientes Weiterkommen von ManCity, aber so richtig Glück mit den Schiedsrichterentscheidungen in den letzten sieben Tagen hatten wir nicht. Es ist sehr ärgerlich und für mich kein strafbares Handspiel. So ein Tor wirft dich immer aus dem Konzept.“

Anzeige: Das Spiel von Borussia Dortmund verpasst? Jetzt die BVB-Highlights auf DAZN anschauen. Hier geht’s zum Gratismonat für Neukunden.

Der RN-BVB-Podcast

Der BVB-Podcast der Ruhr Nachrichten - einmal in der Woche Experten-Talk zum BVB. Jetzt hier, bei Spotify oder bei Apple Podcasts hören.

BVB-Newsletter

Täglich um 18 Uhr berichtet unser Team über die wichtigsten schwarzgelben Neuigkeiten des Tages.

Lesen Sie jetzt