BVB siegt 4:1 gegen überforderte Frankfurter

Beste Hinrunden-Heimbilanz

Mit der besten Hinrunden-Heimbilanz aller Zeiten verabschiedete sich Borussia Dortmund am Sonntag von den Fans im Signal Iduna Park in die Winterpause. Vor dem Jahresausklang in der Liga am kommenden Samstag in Köln festigte das 4:1 (1:1) gegen eine am Ende überforderte Eintracht aus Frankfurt Platz zwei.

DORTMUND

, 13.12.2015, 19:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB siegt 4:1 gegen überforderte Frankfurter

Jubel nach dem 1:1 durch Henrikh Mkhitaryan.

Gut zwei Tage hatte Thomas Tuchel Zeit, um seiner Elf klar zu machen, was er meinte, als er nach dem 0:1 gegen Paok Salonik davon sprach, seiner Mannschaft habe „die richtige Haltung“ gefehlt. Die richtige Einstellung zum Wettbewerb und zum Gegner - in dieser Beziehung war dem BVB gegen Eintracht Frankfurt von Beginn kein Vorwurf zu machen.

Mit der Rückkehr zur vermeintlichen Stammformation bestätigte Tuchel auch, wo seine Prioritäten in der Bewertung der letzten Etappen auf dem Weg in die Winterpause liegen. Schleichend haben sich dabei einige in den Vordergrund gespielt, die über weite Strecken der Hinrunde nicht so zum Zuge gekommen waren. Sven Bender spielte an der Seite von Mats Hummels, Sokratis saß  dafür nur auf der Bank. Ebenso wie Matthias Ginter, der Lukasz Piszczek auf der Seite den Vorzug lassen musste.

Offensiver Beginn

Es dauerte keine 60 Sekunden, da hatten die schwarzgelben Anhänger schon den Torschrei auf den Lippen. Gonzalo Castro hatte perfekt in den Lauf von Marco Reus gespielt, David Kinsombi rettete mit langem Bein.

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Bundesliga, 16. Spieltag: BVB - Eintracht Frankfurt 4:1 (1:1)

Die Bilder zur Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt.
13.12.2015
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Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
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Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
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Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
In den vergangenen Wochen hatte Mats Hummels nach eigenen Worten "Verunsicherung" gespürt. Doch gegen Frankfurt belohnte er sich selbst.© Foto: DeFodi
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
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Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Thomas Tuchel und Mats Hummels, den sein Trainer "sehr stark und sehr präsent" gesehen hat.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Mats Hummels, gegen Frankfurt bester Borusse, jubelt mit der Mannschaft über seinen Treffer zum 3:1.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Jubel nach dem 1:1 durch Henrikh Mkhitaryan.© Foto: dpa
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
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Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
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Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
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Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
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Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© Bernd Thissen (dpa)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de/Alex Gottschalk (DeFodi.de)
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
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Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
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Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
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Jubel nach dem 1:1 durch Henrikh Mkhitaryan.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de
Eine Szene aus der Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© DeFodi.de

3:0-Ecken erspielte sich der BVB in den ersten fünf Minuten, Ilkay Gündogan prüfte Eintracht-Schlussmann Lukas Hradecky - aus der nachfolgenden Ecke aber resultierte der Konter, der aus dem Nichts die Führung für die Gäste brachte.

Meier eiskalt

Und der erneut Anfälligkeiten im Defensivverhalten aufzeigte. Hradeckys langer Abschlag landete bei Seferovic, der gegen vier Dortmunder auf Hilfe warten durfte, dann Alex Meier fand, der aus 20 Metern Roman Bürki überwand (6.). Die Fehlerkette bei diesem Tor begann bei Castro, der Seferovic nicht unter Druck setzte, und endete bei Julian Weigl, der Meier gar nicht attackierte.

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Der Schwung der ersten Minuten war danach erst einmal weg. Eine Fünferabwehrkette hatten Gäste-Mannschaften schon einige Male vor dem eigenen Strafraum aufgebaut, Frankfurt verstärkte den Riegel noch um einen sechsten Spieler und drei defensive Mittefeldakteure davor.

Trotzdem gab es bis zur Pause gute Chancen: Zwei Treffer (8./35.) wurden dem BVB wegen Abseitsstellungen zu Recht zurückgepfiffen. Aubameyang, der aus drei Metern Hradecky anschoss (33.), Gündigan (39.) und Mkhitaryan, der aus zwei Metern im Liegen übers Tor zielte (45.+1), vergaben weitere Hochkaräter für den BVB, der aus 70 Prozent Ballbesitzt zur Pause deutlich zu wenig machte und durch Aubameyang nach Foul von Medojevc an Castro auch noch einen Foulelfmeter kläglich vergab.

So stand es zur Halbzeit nur 1:1. Am einzigen Treffer hatte Mats Hummels maßgeblichen Anteil, weil sein Schnittstellenpass auf Aubameyang perfekt die Eintracht-Abwehr aushebelte. Nach Querpass des Gabuners musste Mkhitaryan nur noch den Fuß hinhalten (25.).

Sehr hart war bei der Elfmeter-Entscheidung von Schiedsrichter Christian Dingert die Gelb-Rote Karte gegen den schon verwarnten Medojevic. So spielte Dortmund nach der Pause in Überzahl – gegen die drückende Überlegenheit wehrten sich die Gäste nur noch kurzzeitig erfolgreich. Gündogans toller Lupfer auf Kagawa überlistete die Abseitsfalle der Frankfurter, den Querpass des Japaners vollstreckte Aubameyang (57.). Nur vier Minuten später bedeutete Hummels‘ Linksschuss zum 3:1 schon die Vorentscheidung. Dortmunds Manndecker belohnte sich für eine seiner besten Saisonleistungen. 

Ramos setzt den Schlusspunkt

Der BVB konnte danach auch eine Slapstick-Einlage von Mkhitaryan locker verkraften, der aus einem Meter über das leere Tor köpfte. Der eingewechselte Adrian Ramos machte es besser, das 4:1 war am Ende ein standesgemäßes Ergebnis.

 

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