BVB siegt ungefährdet und träumt von Europa

2:0 gegen Frankfurt

Mit dem ungefährdeten 2:0 (2:0) gegen Eintracht Frankfurt hat Borussia Dortmund am Samstagnachmittag seine Europa-League-Ambitionen untermauert. Pierre-Emerick Aubameyang per Handelfmeter (24.) und Shinji Kagawa (32) trafen für die Borussia, die gegen die harmlosen Gäste nie in Probleme geriet.

DORTMUND

, 25.04.2015, 15:50 Uhr / Lesedauer: 3 min
Jubelt kopfüber: Pierre-Emerick Aubameyang freut sich hier über sein 1:0 - ein verwandelter Handelfmeter.

Jubelt kopfüber: Pierre-Emerick Aubameyang freut sich hier über sein 1:0 - ein verwandelter Handelfmeter.

Der Rückstand auf die Plätz fünf und sechs, die sicher zum Erreichen der Europa League reichen, ist nach den Niederlagen von Schalke und Augsburg nun auf drei Punkte geschrumpft.

Die sich stark verbesserte Personalsituation im Kader des BVB führte dazu, dass Trainer Jürgen Klopp die wohl bestbesetzte Bank der laufenden Saison präsentieren konnte. Nicht unerwartet nahm dort zunächst Marco Reus Platz, der nach überstandener Adduktorenverletzung vor allem für das Pokalspiel am Dienstag in München aufgebaut werden soll.

Gündogan und Weidenfeller nicht im Kader

Nicht im Kader hingegen etwas überrschend Ilkay Gündogan (Rachenentzündung), dem wiederum eine Schonung ohnehin gut getan hätte. Und Klopp musste kurzfristig auch auf Stammtorhüter Roman Weidenfeller verzichten. Das führte zum sechsten Saisoneinsatz von Mitch Langerak und zur Bankpremiere für den erst 18-jährigen Dominik Reimann. Der A-Jugendliche rückte nach, weil Drittkeeper Zlatan Alomerovic noch gesperrt ist und Hendrik Bonmann mit der U23 in Rostock spielte.

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Bundesliga, 30. Spieltag: BVB - Eintracht Frankfurt 2:0 (2:0)

Hier gibt´s die Bilder zur Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt - 2:0 (2:0).
25.04.2015
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Die Bilder zur Partie Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt.© dpa
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Jürgen Klopp hatte Spaß am Spiel gegen Eintracht Frankfurt - wenn er auch zugeben musste, "dass die Partie ein bisschen langweilig war".© dpa
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Tooooor: Der BVB ist wieder in der Lage, den Gegner zu kontrollieren.© DeFodi
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Shinji Kagawa machte auch gegen Freiburg wieder ein bärenstarkes Spiel. Er erzielte vor der Pause auch den Treffer zum 2:0.© DeFodi
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Jubelt kopfüber: Pierre-Emerick Aubameyang freut sich hier über sein 1:0 - ein verwandelter Handelfmeter.© DeFodi
Sein Optimismus wird belohnt - beim frech geschossenen Elfmeter gegen Frankfurt. Und vielleicht auch bei seiner Überzeugung, dass der BVB die Europa-League erreicht.© DeFodi
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Die Eintracht ohne ihren verletzten Top-Torjäger Alex Meier, das bedeutete zuletzt auch einen dramatischen Schwund an Torgefahr. Auch im Signal Iduna Park war das nicht anders. Gefahr entstand, wenn überhaupt, nur über die linke Dortmunder Abwehrseite, wo Sonny Kittel einigen Betrieb machte. Kittel war es auch, der nach Zuspiel von Lucas Piazon sogar ins Tor traf – er stand dabei aber knapp im Abseits (7.).

Viel Laufarbeit

Der BVB, mit seiner gewohnten Offensivreihe, hatte durch Pierre-Emerick Aubameyang eine erste Kopfballchance, Jakub Blaszczykowski hatte geflankt (17.). Im Aufbau sorgte das Fehlen eines echten Achters dafür, dass sich sowohl Blaszczykowski als auch Shinji Kagawa die Bälle bisweilen sehr tief abholen mussten.

Großen Esprit versprühte der BVB zunächst nicht – aber ein etwas überraschender Elfmeterpfiff half den Schwarzgelben in die Spur. Marcel Schmelzers Flankenversuch wehrte Kittel mit dem Arm ab – weil er seine Körperfläche dabei vergrößerte, erkannte Schiedsrichter Michael Weiner auf Strafstoß. Aubameyanf schickte Kevin Trapp in die linke Torwartecke, dort war er gegen den frechen Lupfer des Gabuners machtlos (24.). Man braucht schon das Selbstvertrauen von 19  Pflichtspieltreffern zuvor, um einen Elfmeter so zu schießen.

2:0 zur Pause

Der BVB also auf Kurs, und er verdiente sich die Pausenführung durch den zweiten Treffer, als es nach Ballgewinn in der Nähe des eigenen Strafraums richtig schnell ging: Durm schickte Aubameyang, der tanzte mit einer Körpertäuschung Zambrano aus und flankte perfekt auf Kagawa. Dessen langes Bein bugsierte die Kugel an Trapp vorbei ins Tor (32.).

Bis auf eine Rangelei zwischen Mkhitaryan und Zambrano, die nach einem Laufduell aneinandergerieten, passierte bis zur Pause dann nichts mehr – Dortmund war gegen die weiter harmlosen Hessen aber mittlerweile Herr im Haus, die Fans quittierten das mit zustimmendem Beifall.

Konterfußball beim BVB

Die Führung spielte Klopps Elf in die Karten. Vor allem Kagawa und Aubameyang freuten sich darüber, dass die Gäste nach der Pause ihren Gürtel vor dem eigenen Tor  deutlich lockern mussten. Der BVB spielte Konterfußball. Mit streckenweise schönen Kombinationen wie beim guten Auge von Kagawa, der den in den freien Raum startenden Erik Durm sah, aber zunächst noch ohne weiteren Lohn. Durms Abschluss nach doppeltem Haken landete in den Armen von Trapp (64.).

Drei Minuten später schickte Klopp Marco Reus aufs Feld, und der hatte nur 60 Sekunden später das 3:0 auf dem Fuß. Wieder konterte Dortmund schnörkellos über Kagawa und Mkhitaryan,  dessen scharfe Hereingabe erwischte Reus vor dem leeren Tor nicht richtig (68.).

Langeraks erste Parade - in Minute 75

Weil die Eintracht offensiv weiter maßlos enttäuschte, war die Entscheidung eigentlich schon zu diesem Zeitpunkt gefallen. Immerhin kam es nach 75 Minuten noch zu einer Premiere, als Mitch Langerak seinen ersten Ball des Tages halten musste.

Die Partie plätscherte danach dahin. Mkhitaryan (86.) und der erneut spät eingewechselte Ciro Immobile (89.) vergaben die lezten Einschusschancen für den BVB, der mit lang anhaltendem Applaus  nach München verabschiedet wurde, wo am Dienstag das Halbfinale im DFB-Pokal ansteht.

 

 

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