BVB-Sportdirektor Michael Zorc: Auba hat sich im Ton und in der Wortwahl vergriffen

Borussia Dortmund

Eine zugespitzte Aussage von BVB-Chef Hans-Joachim Watzke, eine freche Replik von Pierre-Emerick Aubameyang: Jetzt hat sich Sportdirektor Michael Zorc in den Streit eingeschaltet.

Dortmund

, 04.10.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Sportdirektor Michael Zorc: Auba hat sich im Ton und in der Wortwahl vergriffen

© picture alliance / Guido Kirchne

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat den früheren Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang für seinen Tweet in Richtung BVB-Boss Hans-Joachim Watzke („Sie sind so ein Clown“) scharf kritisiert. „Auba hat sich im Ton und in der Wortwahl vergriffen“, sagte Zorc am Freitag.

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Er könne diese heftige Reaktion von Aubameyang, der im Winter 2018 für 64 Millionen Euro vom BVB zum FC Arsenal nach London gewechselt war, nicht nachvollziehen. „Gerade als Auba bei uns war, viereinhalb Jahre lang, haben wir uns auch in schwierigen Situationen immer wieder vor ihn gestellt.“

„Wir haben uns nichts vorzuwerfen“

Aubameyang hatte in einem Tweet nicht nur Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke angegriffen, sondern auch angedroht, Interna auszuplaudern über seinen damaligen Wechsel. Zorc, als Manager in erster Linie beteiligt, hat keine Sorgen: „Was er meint, über welche Hintergründe er berichten will, kann ich nicht sagen. Wir haben uns nichts vorzuwerfen.“

BVB-Sportdirektor Michael Zorc: Auba hat sich im Ton und in der Wortwahl vergriffen

Pierre-Emerick Aubameyang hatte in einem Tweet gegen Hans-Joachim Watzke ausgeteilt. © picture alliance / Bernd Thissen

Die Reaktion des Gabuners hatte eine Passage in einem Interview von Watzke mit der Süddeutschen Zeitung hervorgerufen. Darin hatte der BVB-Geschäftsführer sinngemäß behauptet, Aubameyang könne sich nur mit Blick auf sein Konto freuen, aber nicht sportlich. Wenn am Mittwoch die Champions League liefe, säße Aubameyang weinend vor dem Fernseher.

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